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Feuerwehrmusikkapelle
Mit einer Feuerwehr in Verbindung stehende Blasmusikkapelle (Blasorchester). Erste Nachrichten über F.n reichen bis in die 1870er Jahre zurück, bereits 1877 wurde ihre Funktion als Unterhalter von Feuerwehrmännern außerhalb des Dienstes anerkannt. Die Wurzeln der F.n dürften vielfältig sein. Fakt ist zunächst, dass Hornisten von Anfang an im Feuerwehrwesen eine wichtige Rolle als Nachrichten- und Befehlsübermittler hatten; hierbei entstanden auch eigene lokale oder regionale Signalordnungen (s. Abb.). Die Hornisten dürften mancherorts Begleitmusik bei Aufmärschen gespielt haben (Märsche für 2–4 Signaltrompeten haben sich erhalten, z. B. im Archiv der Wiener Berufsfeuerwehr) und so den Kern für manche F. gebildet haben (s. Abb.). Bedeutung hierbei dürften auch ehemalige Militärmusiker gehabt haben, die sich weniger aufgrund des Feuerlösch-Gedankens einzelnen Feuerwehren anschlossen, sondern mehr aufgrund ihrer Affinität zu uniformierten Formationen. Vereinzelt ist auch zu beobachten, dass ganze Musikkapellen den Anschluss an eine Feuerwehr suchten; so durfte sich z. B. die Kapelle von F. Maller nach Abschluss eines entsprechenden Vertrages ab 1930 als Feuerwehrkapelle der freiwilligen Stadtfeuerwehr Mödling bezeichnen. Ein in Deutschland zu beobachtender Einfluss von Spielmannszügen der Turnvereine auf F.n konnte in Österreich bislang (2017) nicht nachgewiesen werden. Vereinzelt waren F.n auch kommerziell tätig, so beispielsweise ca. 1927 die uniformierte F. von Johann Puhony in Wien XIV; sie war in einer Stärke von 16 bis 30 Mann zu engagieren, spielte bei allen Anlässen, auch mit Streichinstrumenten. Die Blütezeit der F.n, deren Rechtsstatus sehr unterschiedlich war, endete mit dem Anschluss an das Deutsche Reich 1938 und der Umorganisation des Feuerwehrwesens im darauffolgenden Jahr. Während der Zeit des Nationalsozialismus ist ab 1941 ein Spielmanns- und Musikzug der Feuerschutzpolizei Wien belegt. Nach 1945 bildeten sich wieder neue F.n, die zum Teil bis heute bestehen. Ihre Verbindungen zur jeweiligen Feuerwehr sind uneinheitlich. Zumeist sind aber nicht alle Mitglieder der F. auch Mitglieder der Feuerwehr.

F.n tragen in der Regel bei Ausrückungen und Auftritten die Ausgangsuniform der österreichischen freiwilligen Feuerwehren (braune [Kärnten: blaue] Blusen und schwarze Hosen); als Kappen dienen neben den braunen [Kärnten: blauen] Bergmützen mitunter auch weiße Kappen. Als Distinktion wird die Lyra am roten Kragenspiegel getragen (silberfarben, silbergestickt, goldgestickt [Kapellmeister]), offiziell seitens der Landesfeuerwehrverbände genehmigt sind diese Dienstgradabzeichen jedoch nur im Burgenland und in Oberösterreich; in Niederösterreich waren sie 2012–16 in der betreffenden Dienstanweisung angeführt. Der burgenländische Landesfeuerwehrverband erließ 2006 als bislang einziger Landesfeuerwehrverband Österreichs eine entsprechende Richtlinie (Dienstanweisung) bezüglich Gründung und Rechtsstatus von F.n (diese sind im Burgenland als Vereine zu konstituieren). Regelmäßige internationale Treffen von F.n finden seit 1985 in Verbindung mit den Internationalen Feuerwehrsternfahrten statt (1985–99 fünfmal in Krumpendorf/K, s. Abb.). Im Rahmen dieser Internationalen Feuerwehrmusikkapellen- und Musikzüge-Festivals ist die Teilnahme an Konzert- und Marschwertungen möglich.

Der Stand der F.n im heutigen Österreich in seiner Gesamtheit ist bislang noch unerforscht. Folgende Übersicht an ehemaligen und noch bestehenden (Stand 2014: ca. 30) F.n kann daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben:

Burgenland: Grieselstein (ca. 1925), Lackenbach (ca. 1928), Neudörfl (vor 1914), Neusiedl am See (ca. 1906), Ödenburg (ca. 1871/72, Kpm. Carl Bielohlawek), Pöttsching (ca. 1900). – Bestehend: Eisenstadt (1894–1903 und seit 1924 [zunächst Katholische Burschenvereinskapelle, seit 1948 F.]), Hornstein (Jugendblasmusik der Freiwilligen Feuerwehr Hornstein, gegr. 1980), Rotenturm an der Pinka (gegr. 1883).

Kärnten: Bad St. Leonhard im Lavanttal (ca. 1885), Bleiburg (ca. 1871), Dellach im Drautal (ca. 1928), Eberstein (ca. 1931), Eisentratten (gegr. 1953), Feldkirchen (ca. 1870), Glanhofen (gegr. 1955), Gnesau (gegr. 1957), Grafenstein (ca. 1932), Guttaring (ca. 1899), Hundsdorf, Hüttenberg (ca. 1875), Keutschach (ca. 1914), Klagenfurt (ca. 1877), Klein St. Paul (ca. 1926), Köttmannsdorf (ca. 1926), Kreuth (gegr. 1884), Krumpendorf (ca. 1926), Langegg (ca. 1927), Lendorf im Drautal (ca. 1931), Lölling (ca. 1931), Malta (gegr. 1951), Oberdrauburg (gegr. 1879), Olsa-Friesach (ca. 1875), Patergassen (ca. 1886), Poggersdorf (ca. 1937), Puch (ca. 1937), Radenthein (gegr. 1886?, bis 1945?), Rückersdorf (gegr. 1951), Spittal an der Drau (ca. 1876), St. Andrä im Lavanttal (ca. 1882), St. Margarethen im Lavanttal (ca. 1926), St. Martin bei Klagenfurt (ca. 1929), St. Michael ob Bleiburg (gegr. 1927?), St. Veit an der Glan (ca. 1871), Tainach (ca. 1939), Villach (ca. 1870), Völkermarkt (ca. 1871), Weissensee (ca. 1926), Wolfsberg (ca. 1882), Zweinitz (gegr. 1950). – Bestehend: Pölling (gegr. 1931, 1948, 1986) und Zedlitzdorf (gegr. 1965).

Niederösterreich: Achau (ca. 1899), Albrechtsberg (gegr. 1949), Allhartsberg (1908–10, aufgegangen in der Ortsmusikkapelle), Weikersdorf (gegr. 1923, heute Stadtmusik Baden bei Wien), Berndorf (gegr. 1890, 1930 noch existent), Biedermannsdorf (ca. 1888, Kpm. J. Korntheuer), Breitensee bei Marchegg (gegr. 1951, heute Musikverein), Breitenwaida (gegr. 1930), Brunn am Gebirge (ca. 1891–94, Kpm. Christian Schuh), Dornbach (heute Wien XVII), Dürnstein (Kpm. Karl Plaschko), Egelsee (1923–80, Kpm. Johann Futschik), Eichgraben (gegr. 1925), Gföhl (1931–82, Kpm. Sepp Weber; nunmehr Trachtenkapelle), Grafenbach (1901–30, im Musikverein aufgegangen), Groß-Enzersdorf (ca. 1910, Kpm. Josef Lenk jun.), Großmotten (1953–75, Kpm. Josef Jelinek, Franz Ries), Großpoppen (ca. 1931 Kpm. Ignaz Schütz, s. Abb.), Gumpoldskirchen (ca. 1900, s. Abb.), Hadersdorf am Kamp (1924–38/39), Hainburg, Haugsdorf (ca. 1888), Hennersdorf (ca. 1882, Kpm. H. Pehm), Hernals (heute Wien XVII; 1893, Kpm. Thomas Putz), Himberg (ca. 1901), Hirtenberg (ca. 1955, heute Musikverein), Kierling (gegr. 1870, Kpm. Julius Falb sen., Julius Falb jun., ab 1925 Gustav Schäfer [1902–78], 1945–48 Karl Spanny, nach 1948 Karl Salomon), Klosterneuburg (Ende des 19. Jh.s), Laxenburg (gegr. 1920, Auflösung nach 1950), Liesing (heute Wien XXIII; ca. 1888–1913), Maria Enzersdorf (1920er Jahre), Maria Laach (heute Trachtenkapelle), Marienthal bei Gramatneusiedl (Werksfeuerwehrkapelle, ca. 1901), Mödling (1888–93, Kpm. A. Schamann und Ignaz Schweiger d. J., und ab 1930), Mollands, Nöhagen (heute Trachtenkapelle), Moosbrunn (gegr. in der Zwischenkriegszeit, bis 1957), Oberbergern (gegr. 1924, Kpm. Rudolf Mühlbauer), Perchtoldsdorf (ca. 1902), Pottschach (1932–38), Schönau an der Donau (gegr. 1870), Stein (gegr. 1924, Kpm. Josef Spousta), Stiefern (1926–40, Kpm. Johann Kermer), Stoitzendorf (ca. 1910), Straning (ca. 1887), Straß im Straßertale (1874–1914?), Unterwaltersdorf (1886–1939), Währing (heute Wien XVIII; 1893, Kpm. Franz Litschauer), Weidling (ca. 1950), Wimpassing (ca. 1886), Wolfsgraben (ca. 1923). – Bestehend: Amaliendorf-Aalfang (gegr. 1927), Enzersfeld (gegr. 1951), Obermarkersdorf (gegr. 1922), Reisenberg (gegr. 1892, seit 1950 F.), Rohrendorf (1879–1914 und seit 1928).

Oberösterreich: Ach an der Salzach(1922–34), Adenberg (gegr. 1893), Antiesenhofen (1906–38), Auerbach (ca. 1893), Bad Zell (nach 1904 F., heute Musikkapelle), Burgkirchen (ca. 1906), Diersbach (1903–51, aufgegangen im Musik- und Gesangverein), Eggelsberg (ca. 1889), Enzenkirchen (1904–28, dann Ortsmusikkapelle), Eschelberg (gegr. 1888), Geinberg (gegr. 1899), Gilgenberg (ca. 1900), Gurten (gegr. 1900), Hackenbuch (Fabriksfeuerwehrkapelle Emmyhütte gegr. 1903), Hagenberg im Mühlkreis (gegr. 1900, heute Musikverein), Handenberg, Helfenberg (gegr. 1958), Hinterberg (gegr. 1934, 1955 fusioniert mit Musikkapelle Tragwein), Höhnhart (1924–37, dann Ortsmusikkapelle), Kirchheim im Innkreis (gegr. 1919), Königswiesen (heutige Musikkapelle als F. gegr.), Maria Schmolln (1923–34, dann Ortsmusikkapelle), Munderfing (gegr. 1900), Mining (gegr. 1920), Mühlheim am Inn (gegr. 1900), Neukirchen bei Lambach (1890–1939), Ottensheim (ca. 1884), Rainbach im Mühlkreis (ca. 1925, nach 1945 Musikverein), St. Florian (gegr. 1876), St. Oswald bei Freistadt (ca. 1895), St. Pantaleon (ca. 1910), St. Peter am Hart (1924–53, dann Ortsmusikkapelle), St. Peter bei Freistadt (nachweisbar 1924–29), Schwanenstadt (1922–38), Steyr (ca. 1870), Suben (1893–1965, dann Ortsmusikkapelle), Traxlham, Unterbrunn (gegr. 1895), Wolfern (gegr. 1895). – Bestehend: St. Agatha bei Bad Goisern (gegr. 1888), Eberschwang (gegr. 1909; neu gegr. 1950 zunächst als F. für den Bezirk Ried im Innkreis), Feldkirchen bei Mattighofen (gegr. 1891; neu gegr. 1913 als Ortsmusikkapelle, seit 1979 auch F.), Gramastetten (gegr. 1898 u. 1902), Langwies (gegr. 1922), Oberkappel (gegr. 1900 u. 1933), Rainbach im Innkreis (gegr. 1887/88, seit 1927 F.), Trattenbach (gegr. 1923), Voitsdorf (gegr. 1926 oder 1928), Windhaag bei Freistadt (gegr. 1860 vom frühen Bruckner-Schüler Joseph Jobst, F. seit 1884).

Salzburg: Anthering (1932–38), Bramberg am Wildkogel, Dürrnberg (1922–36), Harham (1926–38), Krimml (1900–12), Lofer (1881–83), Maishofen (1898–1914?), Neukirchen am Großvenediger (1878–1903, dann Ortsmusikkapelle), Piesendorf (gegr. 1912), Radstadt (1949–54), Saalfelden (1880–1900), Schwarzach (1902–19), Straßwalchen (gegr. 1878), Voglau (1950–56), Werfen (1875–1914, dann Ortsmusikkapelle). – Bestehend: Anif (gegr. 1898, seit 1966 auch F.), Grödig (gegr. 1898, seit 1979 auch F.).

Steiermark: Aschbach-Wegscheid, Gleisdorf (1922–39), Graz-Puntigam (F. der Brauerei ca. 1900), Graz-Wetzelsdorf (gegr. 1936), Haus (ca. 1900, heute Musikverein), Knittelfeld, Kapfenberg (gegr. 1884, bestand nur einige Jahre), Mürzzuschlag (1870er Jahre), Picheldorf (gegr. 1924, gleichzeitig mit der Feuerwehr, 1925 Abspaltung der Kapelle), Puch bei Weiz (gegr. 1866, ab 1895 F., heute Musikverein), St. Margarethen an der Raab (ca. 1922, heute Musikverein), Strassen (gegr. 1923, heute Musikkapelle), Thörl (1874–1934, heute Marktmusikkapelle). – Bestehend: Eisbach-Rein (gegr. 1956), Fernitz (gegr. 1904), Großreifling (gegr. 1877), Lupitsch (gegr. 1926), Weng (gegr. 1928, ab 1929/30 F.).

Tirol: Aldrans (gegr. 1897), Axams, Hall in Tirol (ab 1910), Kals (gegr. 1900), Matrei in Osttirol (vor 1900), Musau, Schwaz in Tirol (1875–85), Sillian (ab 1877), Stockach bei Elbigenalp (ca. 1930), Telfs (1899–1911), Zell am Ziller (ab 1877). – Bestehend: Berufsfeuerwehrmusikkapelle Innsbruck (gegr. 1977; Kpm. Albert Gaugg [1977–85], Anton Hell [1985/86], Martin Feichtner [1986–96], Johann Zimmermann [seit 1996]), Freiwillige F. Innsbruck (1871–86, 1921–26, 1931–38, seit 1946; zugleich Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl), Lähn-Wengle, Mils. bei Hall in Tirol

Südtirol: Bürger- und Feuerwehrkapelle Bozen (1877–1926, Kpm. u. a. J. Zipperle), Brixen (1903–25), Bruneck (bis 1925, Kpm. J. Spechtenhauser; heute Bürgerkapelle), Gries (1878–1925, heute Bürgerkapelle), Kaltern (1885–94), Kiens (bis 1949), Kurtatsch (bis 1902), Mals (ca. 1909), Montan (ab 1885), Mühlbach (ab 1920), Natz (ca. 1924), Obermais (gegr. 1882, heute Bürgerkapelle), Partschins (gegr. 1900), Pfalzen (1902–31), St. Andrä (ca. 1924), Schalders (ca. 1936), Sterzing (ab 1879), Tramin (nach 1884), Untermais (gegr. 1883, heute Bürgerkapelle), Welschnofen(1902–09). – Bestehend: St. Magdalena in Gsies (Valle di Cassies/I).

Vorarlberg: F. der k. u. k. Staatseisenbahnen Feldkirch (1898–1907, heute Eisenbahnermusik Feldkirch). – Bestehend: Der Feuerwehr angehörige Mitglieder der Trachtenkapelle Brand treten seit 2013 auch als F. in Erscheinung.

Wien: Bereits in einem Inventar der Wiener Feuerwehr aus dem Jahr 1853 werden neben Signalhörnern auch weitere Holz- und Blechblasinstrumente verzeichnet. 1914 genehmigte der Stadtrat die Gründung eines Mannschaftsorchesters der städtischen Feuerwehr und bewilligte eine Subvention zur Anschaffung von Instrumenten und Musikalien. Rechtlich gesehen war sie spätestens ab Mitte der 1930er Jahre und nach dem Zweiten Weltkrieg eine Fachgruppe des Berufsfeuerwehr-Sportvereins Wien bzw. eine Sektion der Sport- und Kultur-Vereinigung der Feuerwehr der Stadt Wien. Ihre Auflösung erfolgte zu Beginn der 1970er Jahre. Namentlich bekannte Kapellmeister waren: Rudolf Navratil (* 7.1.1900 [Ort?], † 1.1.1976 [Ort?]; ca. 1930–34), Anton Mader (ca. 1936/37, Auftritt der Kapelle auf Radio Wien 1936), Franz Anton Hüttisch (ca. 1939, Militärkapellmeister), Wilhelm Birnbaum (ca. 1941), Rudolf Hoffmann (1941, Musikzugführer), Michael Partmann (1945/46), Alois (Luis) Seidl (1946/47, hauptberuflich bei der RAVAG tätig), O. Wacek (1947–68), Anton Dattler (* 26.9.1910 Ladendorf/NÖ, † 2.10.1998 Wien), Paul Kysela (* 23.2.1922 Wien, † 21.7.1993 Wien?).

Nachrichten über F.n aus den ehemaligen Kronländern der k. u. k. Doppelmonarchie sind bislang sehr rar, belegt sind solche in Güns (Kőszeg/H; ca. 1875) und Graslitz (Kraslice/CZ; ca. 1900, Kpm. Jul. Stowasser).

Neben der klassischen Blasmusikliteratur bilden naturgemäß spezielle Feuerwehrmärsche und -kompositionen einen wichtigen Schwerpunkt im Repertoire von F.n. Bekannte Feuerwehrmärsche stammen u. a. von J. Bayer (Karl-Schneck-Marsch 1902 [s. Abb.], mit Feuerwehrsignalen; Karl Schneck, 1893–1922 Obmann des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes), K. Engelhart (Niederösterreichischer Landesfeuerwehr-Marsch 1936), Josef Herzer (1906–90; Feuerwehrmarsch Trara 1936, Floriani-Marsch 1956), R. Navratil (Feuerwehrmarsch 1930, 1934 auf Schallplatte erschienen), Karl Salamon (1902–?; Karl Drexler-Feuerwehrmarsch; Karl Drexler, 1947–59 Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich), Gustav Schäfer (Kierlinger Feuerwehrmarsch 1924, Karl Jukel-Feuerwehrmarsch 1926; Karl Jukel, 1922–31 Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich), J. Spechtenhauser (Brunecker Feuerwehr-Marsch 1884), R. Meixner (Engabrunner Feuerwehr-Marsch), H. Raich (Feuer-Galopp 1972), A. Janauschek (Galopp Feuergeist 1957), E. Wagnes (Feuerwehr-Festmarsch, dem Grazer Branddirektor Theophil Qurin anlässlich seiner Pensionierung gewidmet), Sepp Neumayer, O. Wacek (Walzer Feuerlöschaktionen 1949), Rudolf Macsek (Marsch Feuerwehr rückt aus! ca. 1950), A. Vančura, Wenzel Wessely, E. Trojan, K. Zaruba, Fritz Hönig (Hoch der Feuerwehr 1892; für die Turnerfeuerwehr St. Pölten), Julius Seidl (Kremser Feuerwehr-Festmarsch 1886), A. Absenger (Leobener Feuerwehr-Marsch op. 155 [1876]), Ph. Fahrbach d. Ä. (Wiener Feuerwehr-Polka op. 280 [1871], Wiener Feuerwehr-Marsch op. 287 [1872]), Albert Nagy (Feuerwehr-Marsch 1877), Johann E. Hummell (Feuerwehr-Galopp op. 145 [1877]), R. Mader (Pressburger Feuerwehr-Marsch 1880), L. Schlögel (Warasdiner Feuerwehr-Polka 1878), Heinrich Emmerling (Reichenberger Feuerwehr-Marsch vor 1885), August Thonet (Feuerwehr-Polka op. 126 [1886]), Johann Karl Knipper (Feuerwehr-Festmarsch 1890), A. Schwarz (St. Andräer Feuerwehr-Marsch 1887), A. Hofmann (Pfaffstättner Feuerwehrmarsch), Georg Holzer (Perchtoldsdorfer Feuerwehrmarsch), F. Maller (Gut Heil! 1927), Sepp Nissl (1950), Kurt Linke (1970), Hans Herzog (Ja, wir sind Männer von der Feuerwehr 1978), Alois Wimmer (Neue Salzburger Feuerwehrfanfare 2006), Robert Haas (Polka française Feuerwehr-Signale 1884).


Literatur
A. Schinnerl (Red.), [Kgr.-Ber.] Die Feuerwehr als Kulturträger in den Dörfern, Märkten und Städten 2009; B. Ladwig, Musik und Lied in der Feuerwehr 1990; W. Deutsch, Das große niederösterreichische Blasmusikbuch 1982; F. Anzenberger, nöbv. Niederösterreichischer Blasmusikverband 1999; E. Brixel/W. Suppan, Das große steirische Blasmusikbuch 1981; E. Brixel, Das große oberösterreichische Blasmusikbuch 1984; K. Birsak/M. König, Das große Salzburger Blasmusikbuch 1983; S. Gmasz/H. Hahnenkamp, Das große burgenländische Blasmusikbuch 1987; H. Lindler (Hg.), Blasmusik in Tirol 1991; E. Egg/W. Pfaundler, Das große Tiroler Blasmusikbuch 1979; E. Schneider, Blasmusik in Vorarlberg 1986; Wr. Feuerwehr-Ztg. 15.1.1877; H. Gierth in Wr. Feuerwehr-Ztg. 15.4. u. 1.5.1871; W. Ketzer in Feuerwehrchronik 6/1 (2010, http://www.fw-chronik.de/PDF-Rundbrief/2010-01.pdf); www.feuerwehr-krems.at (12/2013); www.hofmeister.rhul.ac.uk (11/2013); Archiv Berufsfeuerwehr Wien; eigene Recherchen (Feuerwehrzeitungen und -literatur, Internet); Mitt.en der Mitarbeiter im Sachgebiet 1.5 (Feuerwehrgeschichte und Dokumentation) des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Feuerwehrmusikkapelle‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 08/01/2018]