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Aichinger, Aichinger, true Oskar
* 1956-05-1313.5.1956 Vöcklabruck/OÖ. Pianist, Komponist. A. verbrachte seine Schulzeit in Attnang-Puchheim/OÖ und Vöcklabruck. Von 1974 bis zum Abbruch 1976 Studium an der Montanuniv. Leoben. Danach bis 1983 Studium am Mozarteum und der Univ. Salzburg (Abschluss Mag.). A. leitete zunächst diverse Ensembles und Chöre, wechselte dann aber von 1984–86 als Ballettkorrepetitor an die Wiener Staatsoper. Im Anschluss wandte sich A. der Unterrichtstätigkeit zu, um sich von 1990 an als Pianist und Improvisator vorwiegend dem Schnittfeld des Jazz und der Neuen Musik zu widmen. Es folgten zahlreiche Kollaborationen und Projekte wie etwa die Duos mit H. Steiner ( Steinach-Irrding, 1990–95), W. Malli (seit 1991), K. Klement (2001), Franz Koglmann (seit 2004), die Trios mit W. Reisinger und F. Koglmann (seit 2002), Michael Moore und John Edwards (Blood, 2006), das O. A. Trio, Sextett und Oktett mit u. a. M. Nagl, Lorenz Raab, Joanna Lewis, Andrew Jeszek, Achim Tang, Patrice Heral, Paul Skrepek und M. Siewert oder das Ensemble EKG mit Susanna Heilmayr, B. Stangl und A. Tang sowie Wean Jazz mit Tibor Kövesdi, Hannes Löschel, Ch. Mühlbacher, M. Nagl, L. Raab, Angela Maria Reisinger und Peter Rom. Rege Konzerttätigkeit in Europa, USA und Israel. Als Komponist schrieb A. Auftragsarbeiten u. a. für das Ensemble XX. Jahrhundert , Koehne-Quartett, sirene-Operntheater, Klangforum Wien sowie für das Tanztheater (Maja Slattery und Compagnie Smafu). A.s Kammeroper Der entwendete Taler wurde 2009 uraufgeführt.
Ehrungen
Pasticciopreis von Ö1 für die CD Cosmos Lutosławski 2008.
Werke
Alben: Poemia 1997, Elements of Poetry 1999, To Touch A Distant Soul 2001, Synapsis 2003, Cosmos Lutosławski 2008, The Paradiser 2008; mit Steinach-Irrding: An den langen Lüssen 1993; mit F. Koglmann: The Bridal Suite 2004; mit Wean Jazz: Wean Jazz Live at Porgy & Bess 2009; mit Thomas Kaufmann: PPP 2010; mit dem Klangkombinat Kalksburg: schee is wos aundas 2012; mit ekg: a word to the sufficient 2012.
Literatur
pers. Mitt. O. A., www.oskaraichinger.at (11/2012); http://oe1.orf.at/programm/300169 (11/2012); www.wikipedia.org (11/2012).

Autor(en)
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Art. „Aichinger, Oskar‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 14/12/2012]