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Aschner, Aschner, Anton: Familie
Anton: * --1732 (Ort?/T), --1793 Kremnitz (Kremnica/SK). Kantor und Komponist. Als Nachfolger von Václav Jozef Ružička 1762 Regens chori an der deutschen Kirche in Kremnitz, wurde von seinen kirchlichen Vorgesetzten, aber auch von der königlichen Kammer als Komponist sehr geschätzt. Die erhaltenen (kirchlichen) Kompositionen lassen einen begabten und gut geschulten Musiker erkennen, der sich bereits Anschluss an das frühklassische Idiom erarbeitet hatte.
Werke
Arien, Motetten, Kirchengesänge, Vespern, Requiem.


Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Musiker: Joseph ist 1783 als Violinist bei der Pfarrkirche und 1797 als Thurnergeselle in Kremnitz belegt, Ferdinand († 1795) war nur kurze Zeit Nachfolger seines Vaters, Franz wurde Lehrer in Kremnitz und Johann ist 1792 als Altist (ebenfalls in Kremnitz) geführt.


Literatur
E. Zavarský in Musik des Ostens 7 (1975); D. Múdra, Dejiny Hudobnej Kultúry na Slovensku II: Klasicismus 1993.

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Aschner, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 11/09/2001]