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a cappella
Im 16.–18. Jh. vorwiegend ein Stilbegriff, wird dieser Terminus seit dem 19. Jh. vorwiegend als Begriff für ein mehrstimmiges Chorstück ohne Instrumentalbegleitung gesehen. J. J. Fux fasst in den Gradus ad parnassum (1725) die Entwicklung dieses Stiles zusammen. Innerhalb des Stilus ecclesiasticus unterscheidet er zwei Untergruppen: den stilus a Capella sive pleni chori (die alte prima prattica) und den Stilus mixtus (die frühere seconda prattica). Den stilus a capella teilt Fux wiederum in den stilus a capella absque Organo, et aliis instrumentis, den rein vokalen a cappella-Stil, und den freieren stilus a capella, organo, aliisque instrumentis instructus.
Literatur
MGG 1 (1949–51) u. 1 (1994); NGroveD 1 (2001).
Autor*innen
Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „a cappella‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 18.2.2002, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f798
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.