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Bachner, Bachner, Christian: Familie
Christian: * 1970-03-2323.3.1970 Vöcklabruck/OÖ. Saxophonist (Sopran, Alt, Tenor, Bariton), Klarinettist, Flötist, Komponist und Betreiber eines Tonstudios. B. studierte ab 1989 Jazzsaxophon am Konservatorium der Stadt Wien (heute Privatuniv.). 1993 folgte ein einjähriger Studienaufenthalt an der New School of Music in New York/USA bei Dave Liebman, Bill Evans und Dewey Redman. 1990–2005 Lehrtätigkeit an der Landes-MSch. OÖ in Linz. Daneben internationale Konzerttätigkeit u. a. mit Kenny Wheeler, Johnny Griffin, Bobby Shew, Ron McClure, Michael Gibbs, Jack Walrath, Django Bates, Patty Austin, New York Voices, Upper Austrian Jazz Orchestra,VAO, Jazz Bigband Graz. Auftritte bei zahlreichen Jazzfestivals u. a. in Kanada, Italien, Schweden, Frankreich, Holland, Luxemburg und Belgien. Kompositionsaufträge für Juvavum Brass Quintett, Georg Crumb Trio, Duo Tone Art, Heavy Tuba & J. Sass sowie dasUpper Austrian Jazz Orchestra. Zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und TV. Zu B.s aktuellen Projekten zählen das Ch. B. Trio zusammen mit Herman Linecker und Gerald Endstrasser sowie ergänzt um Gerold Mayer das Ch. B. Quartett. Es werden ausschließlich Eigenkompositionen gespielt, die sich stilistisch zwischen Bebop und Mainstream bewegen.
Werke
Alben Looking Back 2001; Sideman u. a. bei Upper Austrian Jazz Orchestra: The Music Of Kenny Wheeler 1995, La Lampe Philosophique 1999, 1001 Years Glenn Miller 2005; Aquarian Age: Birth 1996; [Andreas] Szelegowitz: Themes Of Home 2000; Jazz Big Band Graz: Here And There 2000, A Life Affair 2004, Joys & Desires 2005; Karin Bachner Quartet: Spring Is On The Way 2006; Threesome: Waiting For The Night 2006.
Literatur
pers. Mitt. Ch. B.; www.christianbachner.com (10/2010); www.sra.at (10/2010).


Sein Bruder Robert: 27.4.1972 Vöcklabruck/OÖ. Posaunist, Euphoniumist, Komponist, Arrangeur. Begann im Alter von zehn Jahren Euphonium und vier Jahre später Posaune zu spielen. Ab 1991 Posaunenunterricht im Bereich Jazz und Popularmusik am Bruckner Konservatorium Linz. 1996 übersiedelte B. nach Wien und begann Komposition und Arrangement bei Th. Huber und H. Czadek am Konservatorium Wien zu studieren. Im Anschluss Posaunenstudium an der New School University in New York/USA bei Conrad Herwig. Weitere musikalische Ausbildung in Meisterklassen und Workshops u. a. bei George Lewis, Ed Neumeister, David Liebman, Robin Eubanks, Toshiko Akiyoshi und Bobby Shew. Eigene Unterrichtstätigkeit u. a. beim Internationalen Tuba Festival in Stadl-Paura/OÖ 1996, der Jazzakademie Scheibbs/NÖ 1997–2000 oder bei Bigband Workshops des Upper Austrian Jazz Orchestra 2002 und 2004. Seit März 2008 unterrichtet B. Posaune an der MUniv. Wien. Daneben seit 1994 Zusammenarbeit mit A. Lee Lang, Nouvelle Cuisine, Jazz Bigband Graz, VAO, F. Philipp & Ed Partyka Dectet, Upper Austrian Jazz Orchestra und vielen anderen. Zu B.s eigenen Projekten zählen (2008) das Robert Bachner Quintett zusammen mit Christian Mauerer, Reinhard Micko, Uli Langthaler und Chr. Salfellner, die Robert Bachner Big Band sowie das Duo mit Helmar Hill. In seinem neuesten Projekt Count Phenomium widmet sich B. verstärkt dem Euphonium. Neben Kompositionen für eigene Projekte schreibt B. u. a. auch für Heavy Tuba oder das Upper Austrian Jazz Orchestra. B. zählt zu den gefragtesten und innovativsten Posaunisten in Österreich. Sein Spiel vereint einen warmen, vollen und ausdrucksstarken Ton mit stupender Technik und beeindruckendem Tonumfang.


Ehrungen
Hans Koller Preis in der Kategorie „CD des Jahres“ 2006 für Travelling Hard.
Werke
Alben: Heart Disc 2004; Travelling Hard 2006; Moments of Noise 2006; Spotlight on Ella Fitzgerald feat. Karin Bachner 2007; zusammen mit Helmar Hill Ein feiner Zug 2007; Sideman u. a. bei Heavy Tuba: Facey 1994; Bruckners Unlimited: Extended Version 1996; Nouvelle Cuisine: Ultimate Sentences 1997; S. Finkel & African Heart: Heartbeat 1998; Lungau Big Band: Live in Montreux 1999; Vienna Art Orchestra: Art & Fun 2002; Jazz Big Band Graz: Joys & Desires 2005; Upper Austrian Jazz Orchestra: 101 Years Glenn Miller 2005; Flip Philipp/Ed Partyka Dectet: Opium 2007.
Literatur
www.robertbachner.com (9/2008).


Dessen Frau Karin (B.-Ravelhofer): 3.2.1969 Linz. Jazzsängerin, Komponistin, Arrangeurin. Bereits im frühen Jugendalter Mitwirkung bei diversen Chören. Erste Bühnenerfahrung mit Gospel-, Soul- und Salsabands. 1991 Studium der Musikalischen Elementarerziehung sowie ab 1995 Jazzgesangstudium bei E. Aichinger und Leila Thigpen am Brucknerkonservatorium Linz; daneben Workshops u. a. bei Norma Winston, I. Reiger, Kevin Mahogany, Romana Caren, Noelle Turner und Dean Kaelin. 1994–2001 Lehrtätigkeit an der Landesmusikschule Leonding/OÖ (Musikalische Elementarerziehung) und seit 1999 an der Landesmusikschule Puchenau/OÖ (Jazzgesang). Referentin für Stimmbildung an der Musical Theater Academy Puchenau ab 2001. Gründung und Leitung des Jazz/Pop-Chors United Voices gemeinsam mit Miriam Fuchsberger 2003. Zusammenarbeit u. a. mit R. Österreicher, E. Aichinger, Velvet Voices, Dorretta Carter, Sanmera, Gospel & More, Inspired und zusammen mit ihrem Mann in der R. B. Big Band. Daneben Chorleiterin des Vienna Gospel Choir, Brothers & Sisters und Engagement im Musical The Wiz. 2007 Tour durch Österreich, Deutschland, Luxemburg und die Niederlande mit Auftritten u. a. im Porgy & Bess Wien sowie bei diversen Festivals. Zu B.s eigenen Projekten zählen (2008) das K. B. Quartet mit Robert Schönherr, Karl Sayer und Peter Kronreif, Winter Wonder Jazz mit dem K. B. Quartet feat. Richard Österreicher und Spotlight on Ella Fitzgerald in Zusammenarbeit mit dem Würzburg Jazz Orchestra und der Richard Österreicher- sowie R. B. Big Band. In ihrer Arbeit konzentriert sich B. sowohl auf die Komposition von eigenen Stücken als auch auf die Neuinterpretation von Standards und populären Titeln.


Ehrungen
Jazzfest Wien Vocal Award 2006.
Werke
Alben: Spring Is On The Way 2006; Spotlight on Ella Fitzgerald 2007; Winter Wonder Jazz 2007 (Demo CD).
Literatur
www.karinbachner.com (11/2008); pers. Mitt. K. B.-Ravelhofer.

Autor(en)
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Art. „Bachner, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 22/11/2010]