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Baumgartenberg
Zisterzienserkloster im Machland (OÖ); 1141 gegründet und von Heiligenkreuz aus besiedelt, in den Hussitenkriegen (15. Jh.) zweimal zerstört, 1684–1718 barockisiert, 1784 aufgehoben (heute Kloster und Mädchenwohnheim der Schwestern vom guten Hirten). Anfänge der Schreibertätigkeit im 12. Jh., ab dem 14. Jh. in den Handschriften auch reicherer Buchschmuck. Die Reste der beachtlichen mittelalterlichen Bibliothek (inkl. der neumierten Handschriften) befinden sich heute in Wien und in der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz. In der prächtigen ehemaligen Klosterkirche (seit 1889 von Franziskanern betreut) ist die 1662 datierte Orgel eines Passauer Meisters weitgehend erhalten. Über die Musikgeschichte des Stiftes B. ist nichts Näheres bekannt.
Literatur
W. L. Smith in FAM 27 (1980); K. Holter, Buchkunst-Hss.-Bibliotheken 2 (1996); [Fs.] 850 Jahre B. 1991; J. Angerer/G. Trumler, KlösterReich 1978.

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Baumgartenberg‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25/05/2001]