Blendinger, Herbert
* 3.1.1936 Ansbach/D. Komponist und Bratschist. 1951–57 Studium am Nürnberger Konservatorium bei Willy Horwath und Max Gebhard. Danach bis 1961 Studium an der MHsch. München/D bei Georg Schmid und Franz Xaver Lehner. Ab 1961 Solobratschist, u. a. 1963–67 bei den Bamberger Symphonikern und 1967–81 beim Bayerischen Staatsorchester München. Solistische und kammermusikalische Tätigkeit, Rundfunk- und Fernsehproduktionen, Lehrtätigkeit. 1974–76 Lehrer für Viola und Kammermusik am Richard Strauss-Konservatorium in München, 1979–82 Lehrer für Kammermusik an der MHsch. Würzburg/D. Ab 1981 Prof. für Viola und Kammermusik an der MUniv. Graz; 1988 Emeritierung. Seine Kompositionen entstehen auf tonaler Basis mit technischen Mitteln verschiedener historischer Provenienz. B. betreibt einen eigenen Verlag.
P: diverse deutsche Preise.
W: u. a. Ballettmusik Tanz des Boreas 1979; OrchesterwerkMedia in vita 1979/1980; Kammeroper Versuchung 1984 (nach Franz Werfel); Oratorium Mich ruft zuweilen eine Stille 1992; Geistliche Musik Choralmeditation für Altsaxophon und Orgel 1998, Drei Psalmgesänge für Männerchor 2006; Kammermusik; Schulmusik; Bearbeitungen.
Lit: MaÖ 1997; Goertz 1994; [Kat.] H. B. Bratschist und Komponist 1996; Mitt. Doblinger; V. Fortin in Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 3/2003; www.herbert-blendinger.com (1/2011).


AH/GDe  
[ Zuletzt aktualisiert: 2012/02/15 07:58:33 ]

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Quelle: Österreichisches Musiklexikon, Kommission für Musikforschung
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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