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Brand, Brand, true Max
* 1896-04-2626.4.1896 Lemberg/Galizien (L'viv/UA), 1980-04-055.4.1980 Langenzersdorf/NÖ. Komponist. Lebte ab 1907 in Wien, ab 1919 Studium an der Wiener MAkad. bei F. Schreker, dem er 1921 nach Berlin folgte. Ab 1924 wieder in Wien, wo er u. a. Co-Direktor der Wiener Opernproduktion am Raimundtheater war. 1929 Erfolg mit der Oper Maschinist Hopkins. 1938 Emigration (Exil) über Prag und die Schweiz nach Rio de Janeiro und schließlich 1940 in die USA, wo er als Arrangeur für das Chicago Orchestra tätig war und Artikel für die New York Times schrieb. Beschäftigte sich zunehmend mit elektronischer Musik, ließ sich 1966 von Robert Moog einen speziellen Synthesizer bauen. B. kehrte 1975 nach Österreich zurück, wo er sich ein Electronic Sound Studio bauen ließ. Seine Musik ist farbenkräftig und expressiv mit Vorliebe für ostinate, maschinenhafte Rhythmen.
Schriften
„Mechanische Musik“ und das Problem der Oper in Anbruch 1926.
Werke
Opern (Maschinist Hopkins, Requiem, Kleopatra, Stormy Interlude); Ballett (Tragoedietta 1922), szenisches OratoriumThe Gate; Kantaten; Orchesterwerke (sinfonische Dichtung The Wonderful One-Hoss-Shay); elektronische Musik (u. a. The Astronauts).
Literatur
NGroveD 4 (2001); MGG 3 (2000); Th. Brezinka, M. B. Leben und Werk 1995; Erhart 1998; Orpheus im Exil 1995; Goertz 1979; Th. Brezinka in ÖMZ 51/12 (1996).

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Brand, Max‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25/05/2001]