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Breit, Breit, true Bert
* 1927-07-2525.7.1927 Innsbruck, 2004-09-1717.9.2004 Innsbruck. Komponist, Chorleiter, Regisseur. Kompositionsstudium u. a. am Salzburger Mozarteum bei W. Keller, privat bei Carl Orff, 1951/52 bei Pierre Schaeffer in Paris. Gründete 1946 in Tirol den Kammerchor Walther v. der Vogelweide, der besonders Renaissance-, aber auch barocke und moderne Literatur interpretierte (Chorleiter bis 1960; Nachfolger O. Costa, seit 1994 A. Kölbl). 1961–67 Leiter der Abteilung Ernste Musik bei Radio Tirol, danach freischaffend für Radio, Fernsehen und Film, auch als Drehbuchautor, Regisseur und Zeichner tätig. In seinen Kompositionen, anfangs experimentell für präpariertes Klavier bzw. Cembalo, verband B. später unterschiedliche Stile (barocke Vorbilder, tonale klassisch-romantische Tradition, Volks- und Rockmusik) mit Mitteln neuer Musik. Von ihm stammte die Titelmelodie zu Axel Cortis langjähriger Radiosendung Der Schalldämpfer.
Ehrungen
Stipendium des Institut français Innsbruck für Studien in Paris; mit seinem Chor: 1. Preis Chorwettbewerb Arezzo 1958; Würdigungspreis für Musik des Bundeskanzleramtes-Kultursektion 1997.
Werke
Vokalwerke, symphonische und Kammermusik; Filmmusik; Bühnen- und Hörspielmusik; ca. 100 Volksliedbearbeitungen.
Literatur
MaÖ 1997; Goertz 1994; R. Benedikt in Die Presse 1./2.8.1987; MGÖ 3 (1995); Die Presse 20.9.2004, 26.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Breit, Bert‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25/05/2001]