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Bruckner, Bruckner, true Johann Evangelist
* 1813-12-1010.12.1813 Kaplitz (Kaplice/CZ), † 1886-11-1212.11.1886 Ottensheim/OÖ. Schullehrer, Organist, Komponist. Nach dem Besuch der Volksschule im Heimatort besuchte B. in Böhmisch Krumau (Český Krumlov/CZ) Hauptschule und Präparandie, wo er 1833 das Gehilfenzeugnis erhielt. Seine erste Anstellung trat er noch im selben Jahr in St. Peter am Wimberg/OÖ an. 1837 legte B. in Linz die Lehrbefähigung ab. In der Folge wirkte er als Unterlehrer in St. Martin im Mühlkreis/OÖ (1838–40), St. Peter am Wimberg (1840–43) und St. Oswald bei Freistadt/OÖ (1843–54), wo er 1854 Aloisia Kapeller ehelichte. 1854–57 war er Schullehrer in Berg bei Ansfelden, von 1857 bis zu seiner wenige Monate vor seinem Tod erfolgten Pensionierung Oberlehrer in Walding/OÖ. Hier zeugen mehrere Abschriften von geistlichen Kompositionen von seiner regen musikalischen Tätigkeit vor Ort. Eigene Werke – darunter 20 Messvertonungen – sind heute verloren. Erhalten hat sich lediglich ein Band mit Orgelwerken, der neben den damals üblichen Meistern auch 17 kleine Stücke von B. selbst enthält (A-ÖNB Mus.Hs.34592) und sich ehemals im Besitz A. Bruckners, der mit ihm weitschichtig verwandt ist (dessen Urgroßvater war der Bruder von J. E. B.s Großvater), befand.
Literatur
A. Göllerich/M. Auer, Anton Bruckner 1 (1922), 75; J. Kurz in Bruckner Jb. 1994/95/96 (1997).

Autor(en)
Klaus Petermayr
Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Bruckner, Johann Evangelist‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 27/11/2013]