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Burgstaller, Burgstaller, true Johann Baptist
* --3.10.1840 Neukirchen an der Vöckla/OÖ, † --15.5.1925 Linz. Geistlicher, Kirchenmusiker, Komponist. Sohn eines Lehrers, besuchte das Jesuitengymnasium auf dem Freinberg in Linz und erhielt 1863 die Priesterweihe. Nach einer Tätigkeit als Kooperator in Gampern/OÖ (1863–72) war B. 1872–86 Dom- und Chorvikar am Alten Dom in Linz und 1872–1909 Chordirigent an der Votivkapelle des Neuen Doms. Weiters wirkte er 1880–1911 als Chorallehrer am Priesterseminar (1890/91 Choralausbildung in Rom), Obmann des Oberösterreichischen Cäcilienvereins (1884–92) und Mitglied der Diözesankommission für Kirchenmusik (ab 1905). Mit J. E. Habert und A. Bruckner stand er in engerem Kontakt.

Sein Cousin, der Lehrer Heinrich B. (* 10.3.1858 Kirchberg bei Mattighofen/OÖ, † 7.5.1932 Nußdorf am Attersee/OÖ), erscheint als mutmaßlicher Widmungsträger des zweifelhaften Bruckner-Präludienbuchs (WAB 299).


Ehrungen
Päpstliches Ehrenkreuz pro Ecclesia et Pontifice 1889; Ehrenkanonikus von Mattsee/OÖ 1892; Ehrentitel „Geistlicher Direktor des Domchores“ [Linz] 1909.
Werke
Kleinere Kirchenmusik; Geistliche und weltliche Lieder.
Literatur
L. Guppenberger, Bibliographie des Clerus der Diöcese Linz von deren Gründung bis zur Gegenwart 1893; J. Unfried in SK 15/4 (1968), 151; Krackowizer/Berger 1931; Neue Warte am Inn 26.1.1889, 5; R. Zinnhobler in Anton Bruckner-Lex. online (9/2019); Ch. Fastl in Anton Bruckner-Lex. online (9/2019)

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Burgstaller, Johann Baptist‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 22/10/2019]