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CebotariCebotaritrue (eig. Cebotaru), Maria
* 1910-02-1023.2.1910 Kischinew/Bessarabien (Chişinău/MOL), † 1949 -06-099.6.1949 Wien. Sängerin (Sopran). Gesangsstudium am Konservatorium in Kischinew, 1926 Mitglied des Moskauer Künstlertheaters (heiratete 1927 den Direktor Alexander von Wirubow), Fortsetzung des Gesangstudiums in Berlin (bei Oskar Daniel); von Fritz Busch entdeckt; debütierte 1931 in Dresden/D als Mimi. 1931 holte sie B. Walter für die Salzburger Festspiele, danach dort ständiges Mitglied; 1931–36 Mitglied der Staatsoper Dresden; 1935–44 an der Staatsoper Berlin, 1936 und 1947 Gastspiel an der Covent Garden Opera London; seit 1938 mit dem Filmschauspieler Gustav Diessl (1899–1945) verheiratet; 1943–49 an der Wiener Staatsoper. Rollen: Manon, Carmen, Salome, Turandot, Butterfly, Konstanze; auch als Lied- und Oratoriensängerin tätig. M. C. kreierte 1935 die Rolle der Aminta in Die schweigsame Frau von R. Strauss, 1947 die Lucille in Dantons Tod von G. v. Einem und 1948 die Iseut in Frank Martins Le vin herbé. Sie wirkte auch in Spielfilmen mit (Mädchen in Weiß; als Partnerin des italienischen Tenors Beniamino Gigli in Mutterlied und Amami Alfredo; Drei Frauen um Verdi). C. überzeugte v. a. als Mozart- und Strauss-Interpretin.
Ehrungen
Kammersängerin 1934.
Literatur
MGG 4 (2000); NGroveD 5 (2001); K-R 1997; J. B. Steane, Singers of the Century 1996; Czeike 1 (1992); ÖBL 1 (1957); A. Mingotti, M. C. 1950; M. Prawy, Die Wiener Oper 1969; [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 206.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Cebotari (eig. Cebotaru), Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)

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