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Diabelli,
Anton
* 5.3.1781 Mattsee/Sb,
† 7.4.1858 Wien.
Komponist und Musikverleger.
Aus einem musikalischen Elternhaus stammend, erhielt D. seine erste Ausbildung als Sängerknabe in Michaelbeuern/Sb. Nach Kompositionsstudien bei M. Haydn und in München kam D. 1803 nach Wien, wo er vorerst als Klavier- und Gitarrelehrer wirkte. Ab 1815 arbeitete D. im Musikverlag
Cappi & Diabelli, der 1820 den Verlag J. Traeg übernahm. 1823 trat D. aus der Verlagsgemeinschaft aus und gründete 1824 ein eigenes Geschäft, in das nach wenigen Monaten A. Spina eintrat (Diabelli & Comp.). 1850 wurde A. Spinas Sohn Carl als Gesellschafter aufgenommen. 1851 legte D. seine Befugnis zurück, so dass ab 8.10.1851 C. Spina den Verlag unter dem Titel C. A. Spina alleine weiterführte. Neben seiner verlegerischen Tätigkeit war D. ein fruchtbarer Komponist; bekannt wurde er v. a. durch L. v. Beethovens
33 Variationen über einen Walzer von A. D. (op. 120). D. hat v. a. als Verleger Fr. Schuberts große Bedeutung erlangt.W: Schauspielmusik, Messen, Kirchenmusik (s. Abb.), Kompositionen für Git.
Lit: MGG 3 (1954); NGroveD 7 (2001); Czeike 2 (1993); L. Kantner,
Leben und Kirchenkompositionen von A. D.
, Diss. Wien 1957; ÖL 1995; ÖBL 1 (1957).
ETH
[ Zuletzt aktualisiert: 2012/01/25 16:19:57 ]
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