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Dobrek, Dobrek, true Krzysztof
* 1967 -09-1818.9.1967 Olkusz/PL. Akkordeonist, Komponist, Arrangeur. Lernte als 7-jähriger Akkordeon bei seinem Onkel, mit 15 Jahren zog er nach Krakau (Kraków/PL) und besuchte die Państowowa Szkoła Muzyczna II stopnia im. Władysława Żeleńskiego, wo er Fagott- und Klavierunterricht erhielt. In Krakau war er Mitglied diverser Orchester und trat in Theatern als Musiker und Schauspieler auf. Tagsüber spielte er klassisches Fagott, nachts Jazz am Keyboard in diversen Jazzclubs. Eine Romagruppe, die er auf der Straße hörte, brachte ihm auch folkloristische Musik nahe. Mit 23 Jahren kam D. nach Wien und spielte nach 8-jähriger Pause wieder Akkordeon, er trat 6 Jahre als Straßenmusiker auf. 1996 engagierte ihn die Gruppe Die Landstreich als Akkordeonspieler, Arrangeur und Komponist. 1997 war für D. ein intensives Jahr mit neuen, zukunftsweisenden musikalischen Projekten: Er traf Aliosha Biz, mit dem ihn eine intensive musikalische Zusammenarbeit verbindet, und wurde für Projekte mit M. Bill engagiert (Programme mit Chansons von Edith Piaf und Jacques Brel). Er wurde weiters Mitglied des Acoustic Drive Orchestra (bis zur Auflösung 2000). Die Suche nach Neuem und die Freude am Musizieren sind wesentliche Impulse für D., der in den unterschiedlichsten musikalischen Formationen spielt. 1999–2001 spielte er in der Wiener Tschuschenkapelle , 2000 gründete er mit A. Biz die Gruppe D. Bistro. 2002 initiierten D. und Biz eine der interessantesten musikalischen Grenzüberschreitungen – das Projekt Dobrek – Biz – Abado – Neuwirth – Corrêa mit Konzerten in ganz Österreich und einer gemeinsamen CD. 2004 bestand auch seine Formation D. Brasil, mit der er eine CD veröffentlichte. D. spielt darüber hinaus bei Lesungen von Wolfram Berger und Richard Schuberth und tritt mit den Akkordeonisten O. Lechner und K. Hodina auf.
Ehrungen
Concerto-Poll 2003 (Bester Folk- & World-Künstler national); Concerto-Poll 2004 (Beste Folk- & World-Künstler national: D. Brasil).
Werke
Alben mit: Die Landstreich: Stau 2001, Spenden Sie 1999; Maria Bill singt Edith Piaf 1997; Maria Bill singt Jaques Brel 2000; mit der Wr. Tschuschenkapelle: ... und Davon 2001; D. Bistro: Bistro Live 2003, D. Bistro 2007; D. – Biz – Abado – Neuwirth – Corrêa: ´s geht eh! 2005; D. Brasil: Luz e Sombras 2004.
Literatur
B. Gabler in Concerto 5/2003; M. Horak in Jazzzeit 42 (November 2003); L.Tošič in Der Standard 4.2.2004; R. Sommer in Augustin 54 (Mai 2000); P. Katlein in Augustin 159 (Mai 2005); Concerto 5/2007; www.dobrek-bistro.com (12/2009); www.dobrecords.com (12/2009); pers. Mitt.

Autor(en)
Christiane Gonzalez Mayoral
Empfohlene Zitierweise
Christiane Gonzalez Mayoral, Art. „Dobrek, Krzysztof‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15/02/2010]