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EnescuEnescutrue (Enesco), George (Georges)
* 1881 -08-1919.8.1881 Liveni-Virnov/RO (heute: George Enescu), 1955-05-044.5.1955 Paris. Komponist und Violinvirtuose. 1888–93 Ausbildung am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Musiktheorie bei R. Fuchs, Violine bei S. Bachrich und J. Hellmesberger jun. (bei dem er 1890–94 auch wohnte und bei dessen Proben in Oper und Konzert er zuhören durfte), Klavier bei Ernst Ludwig (1852–1925). 1894 wurde er mit J. Brahms bekannt. 1895 übersiedelte E. nach Paris, um u. a. bei Jules Massenet weiterzustudieren. 1900 begann von dort aus seine weltumspannende Virtuosenlaufbahn. Bis 1947 lebte er zeitweise auch noch in Rumänien. Er stiftete den E.-Kompositionspreis.
Ehrungen
Mitglied der Rumänischen Akademie 1931; Auswärtiges Mitglied des französischen Instituts (als Nachfolger von César Cui) 1936.
Werke
Oper Oedipe; 5 Symphonien; Violinkonzert; Kammermusik; Klavierwerke.
Literatur
G. E. [Catalogue des Œuvres] 1994; NGroveD 8 (2001); Czeike 2 (1993); MGG 6 (2001, mit WV).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Enescu (Enesco), George (Georges)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 17/12/2001]