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Engel, Engel, true Paul
* 1949 -11-1414.11.1949 Reutte/T. Komponist. Ausbildung 1964–68 am Konservatorium in Innsbruck und privat, 1968–75 an der MHsch. in München (Komposition bei Günter Bialas und Wilhelm Killmayer, Klavier bei Rosl Schmid und Volker Banfield, Dirigieren bei Jan Koetsier, Fritz Schieri sowie Wolfgang Winkler, Posaune). E. ist das jüngste Mitglied einer Musikerfamilie, die 1952–81 als E.-Familie durch Konzertreisen Weltruf erlangte. 1974–78 war er Instrumentallehrer in Starnberg/D, Mitarbeiter bei Musical-Produktionen des Stadttheaters Ingolstadt/D, 1974–87 Dozent für Tonsatz und Gehörbildung an der MHsch. München und 1982–87 Leiter des Hofbrunner Kammerorchesters München. Seit 1987 ist er freischaffend als Komponist und Dirigent (u. a. bei Münchner Orchestern, beim RSO Wien, beim Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und dem Orquesta Sinfonica Nacional Santo Domingo tätig. UA.en seiner Werke fanden u. a. bei den Salzburger Festspielen statt. 2010 einjähriger Aufenthalt im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg/D. In seinen oft durch Aufträge entstandenen Werken bemüht er sich, „den prinzipiell harmonischen Klang als Mittel zur Lösung von (Über-)Spannung“ einzusetzen. „Er lehnt alle fundamentalistischen Ge- oder Verbote“ ab, verbindet „strukturierte Flächigkeit mit melodischen Linien“.
Ehrungen
R. Strauss-Preis der Stadt München 1972; Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1979; Förderungspreis der Stadt München 1982, des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst 1983; Tiroler Landespreis für Kunst 1996.
Werke
Bühnenwerke (Daniel 1994; Der blaue Stein 1994); 3 Symphonien und andere konzertante Werke; Kammermusik; Vokalwerke (Missa ad venerationem artium et vitae 2001).
Literatur
G. Spat in Das Fenster. Tiroler Kulturzs. 32 (1983); MaÖ 1997; Goertz 1994; MGÖ 3 (1995); www.paulengel.de (8/2011); www.wikipedia.org (8/2011).

Autor(en)
Uwe Harten
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten/Georg Demcisin, Art. „Engel, Paul‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 17/08/2011]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)
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