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Fiala, Fiala, true Martin Ludwig
* 1964 -12-2828.12.1964 St. Pölten. Musiklehrer und Komponist. Matura am Musikgymnasium Linz. Studierte ab 1981 am Linzer Bruckner-Konservatorium (Geige, Klavier; Theorie und Komposition bei G. Waldek, Diplom 1996); 1984–88 Instrumentalmusikerziehung an der Wiener MHsch. (Diplom in Musiktheorie 1889); ab 1986 Musikwissenschaftsstudium an der Wiener Univ.; ethnologische Studienreisen nach Afrika, Asien und Südamerika; 1981–85 Mitglied des Jeunesse-Orchesters Linz; seit 1988 Beschäftigung mit elektronischer und elektroakustischer Musik; seit 1989 Musikschullehrer (Violine, Klavier, Chorerziehung, Streichorchester, Musiktheorie); Leiter und Gründer der Vokalensembleswomen4voices und c(h)orde vocali. Bis 2006 als Fachgruppenkoordinator für das Unterrichtsfach Musik und Medien im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk tätig; seit 1991 musikalischer Leiter des Arbeitersängerbundes (ASB) Stahlklang Steyr (ab 1998 oberösterreichischer Landeschorleiter, seit 2004 stellvertretender Bundeschorleiter); seit 1993 Dirigent des Männergesangvereins Sängerlust Steyr; Zusammenarbeit mit Hubert Bognermayer an der Blue Chip High Tech Music Academy in St. Martin im Mühlkreis/OÖ; 1991 mit Helmut Gugerbauer Gründung des Ensemble Electronique; seit 1991 eigenes Tonstudio; seit 1993 Leiter des Instituts für Musikwissenschaft und Computerkomposition an der Blue Chip Academy St. Martin. Seit 2003 widmet sich F. wissenschaftlichen Arbeiten, tritt als Referent bei internationalen Tagungen auf und arbeitet im Bereich Kulturmanagement. F. lebt in Steyr/OÖ. Er komponiert sowohl für traditionelles Instrumentarium als auch elektronische, elektroakustische und Computermusik.
Ehrungen
Erster Österreichischer Jugendpreis für Komposition 1986 u. 1988; Kunstförderungsstipendium der Stadt Linz für Komposition 1993; Anton-Bruckner-Festmedaille 1996; Ambassador for Peace 2007; Konsulent für Musikpflege 2008; Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich 2010.
Werke
Sonaten für verschiedene Instrumente; Klaviermusik; Chor- und Orchesterwerke (Ballade horrible für Klavier, Schlagzeug und Orchester); Oratorium (Die letzten sieben Tage; gem. m. Gugerbauer Jesus von Nazareth); elektroakustische Experimentalmusik (Mysterion I, II, III); elektronische Musik (Jesus lebt! gem. m. Gugerbauer; Grenzenlos; Empfindungen); Filmmusik; Kadenzen zum Violinkonzert KV 216 von W. A. Mozart.
Literatur
MaÖ 1997; www.martinfiala.com/biografie.html (8/2011); www.musikschulesteyr.at (8/2011).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Fiala, Martin Ludwig‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().