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Fitzner, Fitzner, true Rudolf
* 1868 -05-044.5.1868 Ernstbrunn/NÖ, 1934 -02-022.2.1934 Salzburg. Geiger. Nach Beendigung der Ausbildung am Konservatorium in Wien (bei J. M. Grün und A. Bruckner) war F. einige Jahre als Konzertmeister im Ausland tätig. 1890 wurde er Solist der Marinemusik in Pola/Istrien (Pula/HR), 1894 kehrte er zurück nach Wien und gründete das F.-Quartett. (R. F., 1. Violine; Jaroslav Czerny, 2. Violine, später Max Weißgärber; Otto Zert, Viola und F. Buxbaum, Cello, ab 1901–19 A. Walter, später weitere Umbesetzungen). Mit diesem Ensemble unternahm F. ausgedehnte Konzertreisen und brachte zahlreiche Werke zur UA, 1911 wurde F. für seine Verdienste vom König von Bulgarien zum Kammervirtuosen ernannt.
Ehrungen
Kammervirtuose 1911.
Literatur
ÖBL 1 (1957); A. Ehrlich (Hg.), Das Streich-Quartett in Wort und Bild 1898; Czeike 2 (1993); MGG 6 (2001 [F.-Quartett]); eigene Recherchen.

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher/Monika Kornberger, Art. „Fitzner, Rudolf‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]