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FörstelFörsteltrue (verh. Links), Gertrude
* 1880-12-2121.12.1880 Leipzig/D, † 1950-06-077.6.1950 Bad Godesberg/D. Sängerin (Sopran). Studierte in Berlin bei Bertha Niklas-Kempner und in Dresden/D bei A. Orgéni, finanziert durch A. Neumann, der ihre Stimme entdeckt hatte. Debüt 1900 am Prager Deutschen Theater, sang u. a. hier bei den UAen von Opern Eugène D’Alberts mit (Tiefland 1903, Flauto solo 1905). 1905 gastierte sie an der Wiener Hofoper 1906–12 dort Mitglied. 1904–12 sang F. mehrfach bei den Bayreuther Festspielen. 1910 wirkte sie bei der UA der 8. Symphonie G. Mahlers in München mit. Berühmt war sie u. a. für ihr Sopransolo in Mahlers 4. Symphonie. Ab 1912 v. a. als Konzertsängerin tätig, wirkte sie 1919 beim Wiener Bruckner-Fest, 1920 beim Gustav Mahler-Fest in Amsterdam, 1927 bei der Beethovenzentenarfeier in Wien (s. Abb.) und bei den Bonner Beethovenfesten mit. 1918/19 und 1928/29 Gastspiele an der Wiener Staatsoper. Hauptrollen: Papagena, Eva (Meistersinger), Margarethe, Butterfly und Sophie. Nach Beendigung ihrer Bühnenkarriere als Pädagogin an der Wiener (1927–29) und der Kölner MHsch. tätig.
Literatur
K-R 1997; Czeike 2 (1993); ÖBL 1 (1957); O. Friedmann, Prominenten Almanach 1930; Mitt. Archiv MUniv. Wien (8/2020).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Förstel (verh. Links), Gertrude‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 04/08/2020]

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