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Fürstenberg, Fürstenberg, true Karl Egon Fürst von
* 1796 -10-2828.10.1796 Prag, 1854 -10-2222.10.1854 Ischl (Bad Ischl/OÖ). Staatsmann und Mäzen. Musste schon als Kind das Erbe der böhmischen Subsidiallinie und der reichsfürstlichen Linie des Geschlechts der F. (unter Vormundschaft seiner Mutter) antreten, wurde, da er dem Rheinbund nicht beigetreten war, 1806 von Napoleon abgesetzt, das Fürstentum auf andere Länder aufgeteilt. K. E. wurde 1811–13 in Freiburg/D und Würzburg/D ausgebildet und trat in die Armee ein. Später wurde er Mitglied der badenschen Regierung in Donaueschingen/D, wo er auch humanitäre, wissenschaftliche und künstlerische Projekte förderte und u. a. die erste Eisenbahn in Deutschland zum Einsatz kommen ließ. Er besaß umfangreiche Sammlungen verschiedenster Gebiete, deren wissenschaftliche Auswertung er ebenfalls großzügig förderte. In seiner Hofkapelle in Donaueschingen waren u. a. K. Kreutzer, W. Kalliwoda als Dirigenten, F. Liszt als Pianist tätig. 1834 erschien K. E. am Hof Kaiser Franz’ (II.) I. in Wien und nahm 1836 an dessen Krönung in Böhmen teil. 1854 lebte er zeitweise in Wien und starb während einer Badekur in Ischl.
Ehrungen
Ritter des Goldenen Vlieses 1836.
Literatur
Wurzbach 5 (1859); http://www.fuerstenberg.de/2anno/histori.htm u. http://www.fh-furtwangen.de/~vs-fg/do/dohist.htm (9/2001).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Fürstenberg, Karl Egon Fürst von‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 13/08/2002]