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Gansch, Gansch, Hans Familie
Hans (eig. Johann): * 1925 -08-3030.8.1925 Kirnberg an der Mank/NÖ, 1998-03-044.3.1998 Melk/NÖ. Musiklehrer, Kapellmeister und Komponist. Lernte in seiner Kindheit bei seinem Vater kleine Trommel und Klarinette, spielte auch Trompete und Saxophon. Obwohl Laienmusiker, da hauptberuflich Landwirt, ab 1949 Kapellmeister der Blasmusik Kirnberg. Gründer der dortigen Jugendkapelle und gleichzeit auch Lehrer und Komponist. Ab 1968 Lehrer in Melk, 1972 Gründung und Leitung (bis 1988) der Stadtkapelle Melk.
Ehrungen
Goldenes und Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die österreichische Volksmusik; Ehrenmedaille in Gold des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes; Pioniernadeln in Silber und Gold durch das Kommando des Heerespionier-Bataillons Melk.
Werke
Rund 170 Kompositionen, v. a. Blasmusik (Donaubrücken-Marsch; Autoveteranen-Marsch; Posaunenklänge; Herrliche Wachau; Melker Pioniere); Unterrichtsstücke für Kl., Pos., Trp. und Ob.
Literatur
Lang 1986; www.schagerl.de/hans_gansch/index.htm (9/2007); http://de.wikipedia.org/ (11/2011).


Seine Söhne Hans: * 13.4.1953 Kirnberg an der Mank/NÖ. Trompeter. Erster Musikunterricht im Alter von sieben Jahren beim Vater (Blockflöte und kleine Trommel); Trompetenunterricht ab dem elften Lebensjahr. Studium am Brucknerkonservatorium Linz bei Franz Veigl; 1974–76 erster Trompeter im Bruckner-Orchester Linz; 1976–82 erster Trompeter beim Radio Symphonieorchester Wien; 1982–96 erster Trompeter im WienerStaatsopernorchester und bei den Wiener Philharmonikern; seit 1997 Prof. für Trompete an der Salzburger MHsch. Mozarteum; Kammermusik mit zahlreichen Ensembles, darunter Art of Brass Vienna, Brass Band Oberösterreich und Pro Brass sowie seit 2002 Austrian Brass Connection, die von ihm gegründet wurde. Solokonzerte und Meisterkurse im In- und Ausland, daneben zahlreiche Rundfunk-, Schallplatten- und CD-Einspielungen.


Ehrungen
Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1995; Player of the Year Category 8 - 4barsrest.com Awards 2007.
Werke
Alben: Trompetenkarneval 1993; Trompetenkonzerte 1994; Da oana Summa 1999; Trompetenmusik des 20. Jahrhunderts 1999; Gansch Meets Höfs 2006; Spirit of Europe 2009.
Literatur
www.musikalische-akademie.de/0008gansch.html (4/2001); www.schagerl.de/hans_gansch/index.htm (9/2007); www.moz.ac.at/content.php?id=5725 (9/2007); http://de.wikipedia.org (11/2011).


Thomas: * 31.12.1975 St. Pölten. Trompeter, Flügelhornist, Komponist, Sänger. Wuchs in Melk auf, wo ihm sein Vater den ersten Musikunterricht erteilte. Im Alter von 15 Jahren begann er sein Trompetenstudium an der MHsch. Wien bei Josef Pomberger und Adolf Holler, 1997 brach er das Studium ab und widmete sich in erster Linie dem Jazz und der Popularmusik. War G. zunächst als Trompeter u. a. in den Orchestern der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien sowie beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, tätig. Während seiner Studienzeit gründete er Mnozil Brass. 1996–2001 war er Mitglied des Salonorchesters Alhambra, 1998–2006 auch im Vienna Art Orchestra. 2001 gründete er Gansch & Roses , für die er als Bandleader auch Kompositionen und Arrangements beisteuert. 2003–2004 Mitglied bei Global.Kryner. Daneben ist G., der als einer der gefragtesten Trompeter der österreichischen Szene gilt, immer wieder als Musiker in verschiedenen Bands tätig, u. a. bei K. Ostbahn oder im Trio mit dem Saxophonisten W. Puschnig und dem Pianisten P. Urbanek. Ab 2007 auch Auftritte im Duo mit dem Kontrabassisten G. Breinschmid. War verheiratet mit der Cellistin und Volksmusikerin Dietlinde Härtel (* 23.8.1985 Graz), lebt derzeit (2011) in Wien.


Ehrungen
Hans Koller Preis 2002 als „Newcomer of the Year“; nominiert als Musiker des Jahres 2006.
Literatur
http://noe.orf.at/magazin/daheiminnoe/kulinarium/stories/115817/; www.hanskollerpreis.at; http://www.ganschandroses.at; http://de.wikipedia.org/ (jeweils 11/2011); eig. Recherchen.

Autor(en)
Monika Kornberger
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger/Barbara Boisits, Art. „Gansch, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 17/11/2011]