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Gassner, Gassner, true Ferdinand Simon
* 1798 -01-066.1.1798 Wien, 1851 -02-2525.2.1851 Karlsruhe/D. Komponist und Musikschriftsteller. Lebte ab 1808 in Karlsruhe, wo er zunächst in der Hofkapelle spielte. Ab 1816 am Nationaltheater in Mainz/D. 1818 Musikdirektor der Univ. Giessen/D, 1819 Privatdozent für Musik sowie Dirigent und Gesangslehrer. 1826 Mitglied der Karlsruher Hofkapelle, 1827 Gesangslehrer am Hoftheater, 1830 Musik- und Chordirektor. Redigierte 1841–45 die Zeitschrift für Deutschlands Musikvereine und Dilettanten. 1842 wirkte er an der Organisation des Salzburger Mozartfestes (Musikfeste) mit. Von A. Gräffer erhielt er 1842 Materialien zu einer Beethoven-Biographie, die er selbst nicht verwertete und die seine Witwe an Ludwig Nohl weitergab.
Ehrungen
Goldene Medaille für Wissenschaft und Kunst (Österreich); Ritter des königlich Niederländischen Eichen-Kron-Ordens; Ehrenmitglied div. philharmonischer Vereine.
Schriften
Partiturkenntniß, ein Leitfaden zum Selbstunterricht für angehende Tonsetzer 1838; Erinnerungsblätter an Salzburg zur Zeit der Enthüllungsfeierlichkeiten des Mozartdenkmals 1842; Dirigent und Ripienist 1844; Universal-Lexikon der Tonkunst. Neue Hand-Ausgabe in einem Bande 1849.
Literatur
NGroveD 9 (2001); ÖBL 1 (1957); MGG 16 (1979); Stieger II/1 (1977); A. Schmidt in Allg. Wr. Musik-Zeitung 1845, 217f.; B. Cooper, Das Beethoven-Kompendium 1992.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Gassner, Ferdinand Simon‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 20/12/2001]