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Gebauer, Gebauer, true Benjamin
* --1758 Füllstein/Österreichisch-Schlesien (Bohušov/CZ), † 1846-09-2020.9.1846 Alsergrund (Wien IX). Oboist, Violinist, Kopist. Sohn des Waldhornisten Johann Georg G. Könnte in der 2. Hälfte der 1780er Jahre in Prag tätig gewesen sein, wohl spätestens ab 1794/95 war er 1. Oboist am Freihaustheater von E. Schikaneder. Bei der Übersiedelung des Ensembles ins Theater an der Wien 1801 war er 2. Oboist (neben G. Libisch); 1808 wird er als 4. Violinist genannt. 1817 dürfte er nur mehr Kopist dieses Theaters gewesen sein. Als solcher war er auch für L. v. Beethoven tätig. Nach Mitteilung von K. Wurzbach sollen sich Beethoven und A. Salieri abschätzig über einen Kompositionsversuch von G. geäußert haben.
Werke
Sonate.
Literatur
Th. Albrecht in Bonner Beethoven-Studien 3 (2003); Th. Albrecht in Journal der Ges. der Freunde der Wr. Oboe 18 (Juni 2003); S. Brandenburg in H. v. Loesch/C. Raab (Hg.), Das Beethoven-Lex. 2008; Wurzbach 28 (1874) [Salieri]; Trauungsbuch 1793–1804 der Pfarre St. Karl (Wien IV), fol. 141.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Gebauer, Benjamin‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 26/02/2018]