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Gesellschaft für Musikwissenschaft, Österreichische (ÖGMw, OeGMw)
Vereinigung der Musikwissenschaftler in Österreich mit berufsverbandsähnlicher Struktur. 1972 gegründet, sollte sie die traditionellen universitären Strukturen überwinden und allen Musikwissenschaftlern wie auch nicht-akademischen Musikforschern unterschiedlichster Ausrichtung ein gemeinsames Forum und eine Informationsdrehscheibe bieten; die Wiederaufnahme der Kontakte zu den Musikwissenschaftlern, die ab den 1930er Jahren emigrieren mussten, und zu den Kollegen hinter dem Eisernen Vorhang waren weitere wichtige Anliegen der Gründergeneration. Heute stellt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses einen wichtigen Aspekt in der Arbeit der ÖGMw dar (seit einigen Jahren findet in Zusammenhang mit der Generalversammlung ein Kurzsymposion Junge Musikwissenschaft statt). Präsidenten waren E. Schenk, G. Croll, F. Födermayr, Th. Antonicek, T. Seebass und seit 2001 P. Revers. Die ÖGMw gibt seit 1977 die Musicologica Austriaca (MusAu) heraus und hat die Herausgabe der MGÖ (1979, 1995) initiiert. Derzeit (2002) hat die ÖGMw ca. 250 Mitglieder.
Schriften
MusAu 1977ff.; Mitt. d. ÖGMw 1973–97 bzw. Newsletter 1997ff.; Homepage: www.oegmw.at [ab 2002].
Literatur
Mitt. Th. Antonicek; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Gesellschaft für Musikwissenschaft, Österreichische (ÖGMw, OeGMw)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 26/12/2001]