Gruber, Gernot
* 17.11.1939 Bruck an der Mur/St. Musikwissenschaftler. Studium an der Univ. Graz (bei H. Federhofer), Promotion 1964, 1973 Habilitation an der Univ. Wien. G. war 1976–95 Prof. an der MHsch. München, wurde 1995 an die Univ. Wien berufen (Nachfolge O. Wessely) und emeritierte 2008; ab 1993 war er k. M., seit 2005 ist er w. M. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; 2006 zum Obmann der Kommission für Musikforschung gewählt. G.s Forschungen widmen sich folgenden Schwerpunkten: Musikgeschichte Österreichs, Arbeiten über W. A. Mozart, Musik der Wiener Klassik, Hermeneutik (gemeinsam mit Siegfried Mauser), Geschichte des Komponierens und Analyse.
Schr: Beiträge zur Gesch. und Kompositionstechnik des Parodie-Magnificats in der 2. Hälfte des 16. Jh.s, Diss. Graz 1964; Lodovico Zacconi als Musiktheoretiker, Hab.schr. Wien 1973; Mozart verstehen 1990; Mozart und die Nachwelt 1985; Zur Gesch. der musikalischen Analyse 1996; MGÖ (Hg. gem. mit R. Flotzinger 1977, 21995); zahlreiche Aufsätze.
Lit: NGroveD 10 (2001); Personenlex. Öst. 2001.


ETH  
[ Zuletzt aktualisiert: 2010/03/22 09:10:23 ]

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Quelle: Österreichisches Musiklexikon, Kommission für Musikforschung
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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