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Gruber, Gruber, true Josef (Pseud. J. Wösendorfer)
* 1855 -04-1818.4.1855 Wösendorf in der Wachau/NÖ, 1933 -12-022.12.1933 Linz. Kapellmeister, Organist und Komponist. Erhielt seine musikalische Ausbildung als Sängerknabe in St. Florian durch I. Traumihler und Josef Seiberl. 1878 wurde G. Stiftsorganist in St. Florian. Nebenbei vervollständigte er sein musikalisches Wissen u. a. bei A. Bruckner und J. E. Habert. 1904–23 (nach MGG ab 1906) unterrichtete G. am bischöflichen Lehrerseminar in Linz Musik, daneben wirkte er als Regens chori und Organist an der Kapuzinerkirche. G.s. Werke sind als Synthese der klassizistischen, konzertanten Richtung in der Kirchenmusik mit den Stilforderungen des Cäcilianismus zu verstehen.
Schriften
Meine Erinnerungen an Dr. Anton Bruckner 1928.
Werke
v. a. Kirchenmusik, u. a. 58 Messen (s. Abb.), 17 Requien, Orgelwerke, deutsche Lieder, Litaneien, Männerchöre, Präludienbücher, Orgelschule.
Literatur
MGG 5 (1956) u. 8 (2002); Erhart 1998; F. Haselböck in SK 50 (2003); Krackowizer/Berger 1931; U. Kornmüller, Lex. der kirchlichen Tonkunst 2 (1895); Weißenbäck 1937; Personenlex. Öst. 2001.

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher/Christian Fastl, Art. „Gruber, Josef (Pseud. J. Wösendorfer)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/09/2012]