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Grünwald, Grünwald, true Alfred
* 1884-02-1616.2.1884 Wien, † 1951 -02-2525.2.1951 New York/USA. Librettist, Theaterkritiker und Übersetzer. Theaterkritiker beim Neuen Wiener Journal; arbeitete als Operettenlibrettist mit J. Brammer und später mit F. Löhner-Beda zusammen. G. schrieb Texte für P. Abraham, L. Ascher, E. Eysler, L. Fall, E. Kálmán, F. Lehár, R. Stolz und O. Straus. 1938 verhaftet; konnte nach seiner Entlassung zuerst nach Paris fliehen, über Marokko und Lissabon dann nach New York (Exil). Sein Sohn Henry Grunwald war 1988–90 amerikanischer Botschafter in Wien.
Gedenkstätten
Gedenktafeln in Wien IX., Kolingasse 4, s. Abb.) und in Bad Ischl, Kaltenbachstraße 9 (s. Abb.); A.-G.-Park (Wien VI.) mit Büste (s. Abb.).
Werke
Operettenlibretti für P. Abraham (Viktoria und ihr Husar); L. Ascher (Vindobona, du herrliche Stadt; Hoheit tanzt Walzer); E. Eysler (Die gold’ne Meisterin; Der lachende Ehemann); L. Fall (Die Rose von Stambul; Die Kaiserin); E. Kálmán (Gräfin Mariza, Zirkusprinzessin, Arizona Lady); F. Lehár (Die ideale Gattin); R. Stolz (Die Lustigen Weiber von Wien; Wiener Gemütlichkeit oder das Sperrsechserl) und O. Straus (Die tanzende Wienerin); Lustspiele (Frau Dodo 1932; Eine Frau, die weiß, was sie will 1933).
Literatur
Kosch 1953; Czeike 2 (1993); Orpheus im Exil 1995; H. Grunwald et al., Ein Walzer muß es sein 1991; Die Presse 29./30.8.1987.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Grünwald, Alfred‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]