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Hähnel, Hähnel, true Amalie
* --ca. 1806 Gießhübl-Sauerbrunn bei Karlsbad/Böhmen (Kyselka/CZ), † 1849-05-022.5.1849 Wien. Sängerin (Alt, Mezzosopran). Die Tochter des aus dem böhmischen Duppau (Doupov/CZ) stammenden fürstlich Coloredo-Mannsfeldschen Justizrates Johann H. erhielt zunächst drei Jahre Unterricht in Wien bei A. Salieri, danach bei G. Ciccimarra. Erster öffentlicher Auftritt im Rahmen einer Dilettanten-Akademie am 15.11.1825 am Kärntnertortheater, es folgten Auftritte bei mehreren Wiener Wohltätigkeitsveranstaltungen. Erfolgreiches Bühnendebüt am 7.2.1829 am Kärntnertortheater als Rosine in G. Rossinis Barbier von Sevilla. 1830/31 Gastspielreise nach Prag, Dresden/D, Berlin und Lemberg). Ab Sommer 1831 Engagement am Berliner Königstädtischen Theater, daneben Gastspiele in Lemberg und Hamburg/D. 1841 wechselte sie an das Königliche Theater in Berlin. Nach ihrem Rückzug von der Bühne 1845 als Gesangspädagogin tätig, zuletzt wieder in Wien.
Ehrungen
Kammersängerin (Berlin) 1841.
Literatur
K-R 1997; L. Eisenberg, Großes biographisches Lex. der Dt. Bühnen im XIX. Jh. 1903; Wurzbach 7 (1861); ÖBL 2 (1959); M. Jahn, Die Wr. Hofoper von 1810 bis 1836, 2007; Czeike 3 (1994); C. Herloßsohn (Hg.), Damen Conversations Lexikon 5 (1835); O. G. Flüggen, Biographisches Bühnen-Lex. der dt. Theater 1892; Die Warte an der Donau 22.10.1841, 675; Allg. Theaterztg. und Unterhaltungsbl. 1.12.1825, 591, 1.3.1828, 107, 21.10.1830, 518, 15.2.1831, 80, 30.4.1831, 211, 13.10.1832, 320 Wr. Ztg. 14.1.1826, 1, 9.3.1827, 1, 22.6.1855, 1159; Österr. Beobachter 14.4.1826, 442, 12.3.1827, 330; Abend-Ztg. 4.7.1826, 628; Wr. Zs. für Kunst, Literatur, Theater und Mode 6.3.1828, 231, 26.2.1829, 207, 3.3.1829, 228, 18.5.1830, 484, 14.12.1830, 1207, 13.1.1831, 46, (Allgemeines Notizenbl.) 8.2.1831, [4], 16.8.1845, 650; Das Inland 22.6.1830, 692; Prager Ztg. 3.10.1830, [4]; Morgenbl. für gebildete Stände 9.8.1931, 4; Bll. für literarische Unterhaltung 19.10.1833, 1204; Lemberger Ztg. 29.7.1835, 432; NZfM 6.9.1836, 82, 21.9.1841, 95, 22.10.1841, 132; Der Humorist 26.7.1837, 416, 23.7.1841, 603, 8.9.1847, 860; Sterbebuch der Pfarre Unsere Liebe Frau zu den Schotten (Wien I) 1841–55, fol. 143 [A. Hähnel, dort fälschlich Hahnel] u. 221 [J. Hähnel].
Autor*innen
Barbara Boisits
Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
22.3.2021
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits/Monika Kornberger, Art. „Hähnel, Amalie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 22.3.2021, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d024
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN

DOI
10.1553/0x0001d024
GND
Hähnel, Amalie: 116360763
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