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Hagen-Quartett
Streichquartett. In den 1970er Jahren von Lukas Johannes (* 8.5.1962 Salzburg, 1. Violine), Angelika (* 13.10.1960 Salzburg, 2. Violine, ab 1981 Annette Bik, * 31.10.1962 Maracaiwo/YV, seit 1987 Rainer Schmidt, * 4.10.1964), V. H.-di Ronza (* 5.5.1963 Salzburg, Viola) und Clemens (* 3.7.1966 Salzburg, Violoncello) Hagen ursprünglich als Kinder-Quartett der Familie Hagen während ihres Studiums an der Salzburger MHsch. Mozarteum gegründet. Als Geburtsjahr des Ensembles gilt 1981, als es nach Einladung von G. Kremer bei dessen erstem Kammermusik-Festival in Lockenhaus/Bl erstmals vor internationalem Publikum spielte. Ihr Repertoire hat neben Romantik und zeitgenössischer Musik einen Schwerpunkt in der Wiener Klassik. Seit 1988 unterrichten sie an der Hochschule Mozarteum in Salzburg (Lukas H. seit 1999 o. Prof., R. Schmidt unterrichtet zusätzlich in Madrid). A. Bik ist mittlerweile Mitglied des Klangforums Wien.
Ehrungen
Wettbewerbe in Portsmouth 1982 und Evian 1983.
Werke
Alben (Auswahl): W. A. Mozart Sämtliche Streichquartette; J. Haydn Die 6 Sonnenquartette op. 20 und Reiter- und Lerchenquartett; J. Brahms Die Streichquintette (mit Gerard Caussee); Dvořák/Kurtag/Schulhoff Streichquartette; Beethoven/Schubert Op. 95 und D 887 G-Dur; L. van Beethoven Op. 18/4 und op. 131; F. Schubert „Rosamunde“ und Quartettsatz; D. Schostakowitsch Quartette Nr.4/11/14; W.A. Mozart „Kleine Nachtmusik“ und die Divertimenti (mit Alois Posch); Weber/Mozart Klarinettenquintette (mit Eduard Brunner); Debussy/Ravel Streichquartette; Beethoven/Mozart/Bach Op.130, Große Fuge, 4-stimmige Fugen und Adagio und Fuge.
Literatur
NGroveD 10 (2001); MGG 8 (2002); MGÖ 3 (1995); http://oe1.orf.at; http://oe1.orf.at; http://de.wikipedia.org; http://www.impresariat-simmenauer.de (11/2011).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Hagen-Quartett‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 11/11/2011]