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Heinsheimer, Heinsheimer, true Hans Walter
* 1900 -09-2525.9.1900 Karlsruhe/D, 1993 -10-1212.10.1993 New York/USA. Komponist. Studium (Jus, später auch Musik) in Heidelberg/D, München und Freiburg i. Br./D (1923 Dr. jur.) bzw. Komposition bei K. Rathaus in New York. 1923 wurde H. Volontär bei der Universal Edition (UE) in Wien. Ab 1924 setzte er sich als Leiter der Opernabteilung für das Opernschaffen der Moderne ein (Wozzeck von Alban Berg, Jonny spielt auf von E. Krenek, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill sowie die Werke von J. Weinberger und L. Janáček); als Redakteur des Anbruchs (gemeinsam mit P. Stefan) und publizistisch für diverse Zeitungen und Zeitschriften tätig, wurde H. nicht nur zu einem wichtigen Sprachrohr der Moderne, sondern der Musik in Österreich überhaupt. H., der sich im März 1938 auf Geschäftsreise in Amerika aufhielt (Exil), baute sich im amerikanischen Verlagsleben eine neue Existenz auf (Boosey & Hawkes, A. Copland); 1947 wurde er Leiter der Opernabteilung von G. Schirmer in New York, 1957 Verlagsleiter und 1972 Vizepräsident des Verlages; in dieser Funktion förderte er zahlreiche junge Komponisten (u. a. Gian Carlo Menotti, L. Bernstein und Samuel Barber).
Schriften
Menagerie in F Sharp 1947; Fanfare for two Pigeons 1952 (beide dt. 1953); Best Regards to Aida 1968 (dt. 1969); zahlreiche Aufsätze in Musical Quarterly, Melos und Neue Zeitschrift für Musik.
Literatur
NGroveD 11 (2001); MGG 16 (1979); NGroveDAmMusic 2 (1986).

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Heinsheimer, Hans Walter‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)

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