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Hiatamadl
Beliebter süddeutsch-österreichischer Volkstanz zu einer bestimmten achttaktigen Polkamelodie, zu der etwa folgender Text gesungen wird: „A H. måg i net, håt koane dicken Wadl net, i will a Madl aus da Stådt, wås dicke Wadln håt“. Die Melodie ist mit kleinen Varianten überall dieselbe, das gilt auch für die Tanzbewegungen, die aus einem Wechsel von Tupftritten und Paardrehungen bestehen. Möglicherweise ist eine Verwandtschaft zu dem Wechselhupftanz Strohschneider gegeben. Durch eine Einspielung des Austropopmusikers H. v. Goisern ist das H. Anfang der 1990er Jahre zu neuer Popularität gelangt.
Literatur
R. Zoder, Österreichische Volkstänze 1–3 (1955–58); I. Peter, Salzburger Tänze 1975; Schneider 1985; E. Schaumberger, Hubert von Goisern, Dipl.arb. Wien 1997.
Autor*innen
Gerlinde Haid †
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003
Empfohlene Zitierweise
Gerlinde Haid †, Art. „Hiatamadl‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 25.4.2003, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d15f
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

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Hiatamadl
© 1998 Studio Weinberg