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Huber, Huber, true Rupert W. M.
* 1967 -12-011.12.1967 Baden bei Wien/NÖ. Komponist, Musiker, Medienkünstler. 1987–97 Studium der Musikwissenschaft an der Univ. Wien, 1989–92 an der MHsch. Wien (Elektroakustische Musik, Komposition bei D. Kaufmann). Kompositionen und deren Realisation auf Papier, Bühne, im Tonstudio, im tatsächlichen und elektronischen Raum. 1994 Gründung der Firma H. Musik (Label, Musikverlag), 1995/96 Spezialisierung auf Spielen mit Stimmen, Klavier und Live-Elektronik. Ständige Zusammenarbeit mit R. Dorfmeister (im Duo Tosca internationale Bekanntheit, mehr als eine halbe Million verkaufte Alben weltweit) und S. Auinger, projektbezogene Arbeit mit A. Sodomka. Sendungen und Projekte im ORF-Kunstradio. Sein kompositorisches Interesse gilt der Verbindung von (musikalischen) Vorkommnissen, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, sowie der Beziehung zwischen Musik und Sprache in verschiedenen Medien und Räumen. Auftragsarbeiten u. a. für die Wiener Festwochen 2004,Ars Electronica 2002, das Centre Pompidou 2002; Jurymitglied des Prix Ars Electronica 2007 und 2009.
Ehrungen
Anerkennungspreis des Landes NÖ 1988, 1992; Förderungspreis „Die ganze Woche“ 1989; Kulturpreis der Stadt Baden; DAAD-Stipendium Berlin 1997 (gem. mit S. Auinger); tosca artist pop national austrian music award 2001.
Werke
Bühnenmusik (u. a. Musik-Fernsehkrimi Egon hingegen 1995); Radioproduktionen; WV in MaÖ 1997; Musik für die TV-Serien CSI:Miami und Sex and the City. Alben: Piano 2002, Stereo Pictures 2005; mit Tosca: Opera 1997, Suzuki 2000, J.A.C. 2005, No Hassle 2009.
Literatur
MaÖ 1997; M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels und ihre Musik 1996; Goertz 1994; http://ruperthuber.com (3/2012); www.wikipedia.org (3/2012).

Autor(en)
Andrea Harrandt
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt/Georg Demcisin, Art. „Huber, Rupert W. M.‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]