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Hueber, Hueber, true Kurt Anton
* 1928 -07-099.7.1928 Salzburg,2008-03-1010.3.2008 Wien. Komponist und Pädagoge. 1942–48 Studien am Mozarteum in Salzburg (u. a. Klavier bei F. Ledwinka, Dirigieren bei P. Walter, Komposition bei J. N. David; Reifeprüfung 1948), 1950–54 Studium von Musikwissenschaft und Romanistik an der Univ. Wien (Promotion 1955) und an der MAkad. gleichzeitig weitere Ausbildung als Dirigent bei C. Krauss und H. Swarowsky. 1949/50 Korrepetitor am Grazer Opernhaus, 1958–60 Kapellmeister am Linzer Landestheater, 1962 wurde H. Leiter der MSch. der Stadt Wien in Döbling (Wien XIX), 1980–93 lehrte er Akustik an der Wiener MHsch. 1984 wurde H. Vorstandsmitglied des ÖKB, 1989 der Interessensgemeinschaft Niederösterreichischer Komponisten (INÖK), 1991–98 war er Präsident der Internationalen Gesellschaft für Ekmelische Musik in Salzburg. Als Komponist legte er seit 1958 sinfonische Werke mit „linear polyphoner, tonaler Struktur“, später Kompositionen „mit dodekaphonischen Gestaltungsprinzipien“ vor. Seine Forschungen auf dem Gebiet der Akustik beeinflussten Werke wie Glockenspektren (1969) und Formant spectrale (1974). Seit 1991 Anwendung mikrotonaler Techniken (u. a. die mythologischen Szenen für Streichquartett Dankos Herz 1993, Kamaloka für Kammerensemble 1996). In der Musiksammlung der ÖNB wurde ein Fonds H. eingerichtet.
Ehrungen
Förderungspreis der Stadt Wien 1967; Würdigungspreis des Landes Niederösterreich für Musik 1992; Ehrenmitglied der Komponistentruppe Trondheim/N 1995.
Werke
Oper (Schwarz auf weiß 1968, Das Gespenst von Canterville 1988–91); zahlreiche Bühnenmusiken; Orchesterwerke (u. a. Sinfonien, Serenata concertante, Klavierkonzert); Kammermusik; Klavier- u. Orgelwerke; Lieder.
Schriften
Die Wiener Opern G. Bononcinis von 1697 bis 1710, Diss. Wien 1955; Der österr. Lyriker. Alois Vogel aus dem Blickwinkel des Komponisten in Podium 1989, H. 1, 26; Publikationen zu den Themen Klangforschung, Untersuchung nichtharmonischer Spektralreihen.
Literatur
MaÖ 1997 [m. WV u. Schriftenverz.]; Musikalische Dokumentation K. A. H. 1996 [m. WV]; Goertz 1979 u. 1994; F-A 1 (1974); MGÖ 3 (1995); http://music.at/oegzm (5/2008).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hueber, Kurt Anton‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]