![]() |
![]()
|
|
|
|
Hummel,
Familie
Joseph Friedrich:
* 14.8.1841 Innsbruck,
† 29.8.1919 Salzburg.
Kapellmeister, Pädagoge und Komponist.
Nach Ausbildung am Münchener Konservatorium (bei F. Lachner) Theaterkapellmeister in Innsbruck, Aachen, Troppau (Opava/CZ), Brünn und Wien. In Troppau gründete H. auch eine Musikschule. 1881–97 war er der erste Direktor des Mozarteums in Salzburg, dirigierte dort das von ihm zusammengestellte Orchester, den Damensingverein H. sowie 1882–1910 und 1911/12 die Liedertafel. Bei den Musikfesten der
Internationalen Stiftung Mozarteum
war er ein geschätzter Mozart-Dirigent, setzte sich in Salzburg aber auch als erster für die Werke Rich. Wagners, A. Bruckners, R. Strauss' u. a. ein. Seine Freunde und Schüler gründeten eine J.-F.-H.-Gemeinde.
W: Messen (s. Abb.) und andere geistliche Gesangskompositionen; Männerchöre; Klarinetten- sowie Fagott-Konzert.
Lit: G. Pellegrini in Mitt. d. Ges. f. Sbg. Lk. 1939 (mit WV); Salzburger KulturL 1987, 2001; MGG 6 (1957); ÖBL 3 (1965); MGÖ 3 (1995); www.salzburger-liedertafel.at (4/2009).
Sein Sohn Walter: * 7.7.1883 Salzburg, † 23.1.1968 Salzburg. Pädagoge und Musikforscher. Er übte neben seinem Hauptberuf als Lehrer (später Direktor) der Staatsgewerbeschule Salzburg seit 1921 verschiedene Funktionen in der Internationalen Stiftung Mozarteum aus: Mitglied des Kuratoriums, Schriftführer, zuletzt Vizepräsident. Als Musikforscher legte er u. a. etliche Publikationen über die Familie Mozart vor. G: Gedenktafel im Mozarteum in Salzburg.
Schr: Kleine Chronik des Zauberflöten-Häuschens 1950; Chronik der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg 1951; Nannerl, W. A. Mozarts Schwester 1952; W. A. Mozarts Söhne 1956; Hg.: Nannerl Mozarts Tagebuchblätter 1958; Mozart in aller Welt 1961 [Forts. der Chronik der Stiftung].
Lit: Salzburger KulturL 1987, 2001.
UH
[ Zuletzt aktualisiert: 2010/08/11 12:52:59 ]
[ LOGIN... ]
Eine Neuanmeldung kann unter Menüpunkt "Registrieren" durchgeführt werden.
![]() [ Home ] [ Musikforschung ] [ Elektronisches Publizieren ] [ Akademie ] [ Redaktion ] [ Verlag ] Quelle: Österreichisches Musiklexikon, Kommission für Musikforschung Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften © 2002–2011 Alle Rechte vorbehalten ISBN: 978-3-7001-3077-2 |