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Jones, Jones, Christine Familie
Christine (geb. Zacher): * 1944-05-099.5.1944 Teplitz-Schönau (Teplice/CZ), † 2017-02-1313.2.2017 Wien?. Komponistin, Autorin und Sängerin. 1963–67 Studium der Kunsterziehung an der Wiener Akad. der Bildenden Künste sowie 1967–71 Altgermanistik an der Freien Univ. Berlin. 1972–2000 als AHS-Lehrerin in Berlin und Wien tätig. Präsidentin der Yedermann Productions Vienna (Verein zur Förderung der österreichischen Kunst), Leitung der Kunstkanzlei in Wien I, Forum für Intermedia, Fluxus, Happenings; Vorstandsmitglied von Very Special Arts Europe sowie Direktorin von Very Special Arts Austria. Sängerin im Stil von „Blue Wave“, Bandleaderin von Christine Jones & Jonesmobile, Tourneen durch Europa und die USA. Soundpainting. Ausstellungs- und Projektteilnahmen im In- und Ausland. In erster Ehe mit dem Bebop-Trompeter Carmell Jones (19.7.1936 Kansas City/USA – 7.11.1996 Kansas City), in zweiter mit dem Rechtsanwalt und Musiker Klaus-Peter Schrammel (* 15.1.1942 Bregenz), dem Urenkel von J. Schrammel, verheiratet.
Ehrungen
Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien 2001.
Werke
I love you; Dream; Nelly Bly; LSD cooking; Well I don’t believe; Bull woman; Leaving; Jones Jones Jones; Jestset Party; Forget me not; Auction Block; The sea Lace; Man’s life; Poor rose; The Sun; Alabama; Ode to Cannonball; very sometimes people; lean on me; Life is a Mardi Gras; Schlaf, schlaf, schlaf; Grüß Gott; Romantic music from the stars.
Literatur
Lang 1996; Mitt. Ch. J. (12/2008); http://orf.at (2/2017); https://de.wikipedia.org (2/2017); eigene Recherchen.


Ihre Tochter Stella (eig. Stellisa Zacher): * 9.8.1971 Berlin. Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin, Arrangeurin und Komponistin. Tochter von Carmell Jones. Mit fünf Jahren begann J. Klavier zu spielen, mit neun komponierte sie ihre ersten Lieder und kreierte Audiobücher mit ihren eigenen Zeichnungen und Comics. 1977 zog J. nach Wien, wo sie mit ihrer Mutter in Jazz-Clubs auftrat und ihre musikalische Karriere begann. 1984 begann sie ihre Aufnahmetätigkeit. J. trat in mehreren Musicals wie The Rocky Horror Picture Show und Crazy Weekend auf, bevor sie Hauptrollen in Mozartmania, Rent, Ain’t Misbehaven und Little Shop of Horror erhielt. Als Mitglied der Gruppe Powerpack hatte sie 1992 mit dem Birthday Song einen Nr. 1-Hit. 1995 vertrat J. Österreich beim Eurovision Song Contest in Dublin mit Die Welt dreht sich verkehrt (13. Platz). Danach arbeitete sie mit internationalen Kollegen wie Sir Jam, Taylor Dayne und Gloria Gaynor. 1998 nahm sie drei Dance Floor Hits mit dem italienischen DJ Ivan Jaccobucci auf. Weitere Zusammenarbeit mit Omara Portuondo, Chaka Khan, Nina Hagen, Marianne Faithfull, Maceo Parker, VSOP, Count Basic, R. Fendrich, W. Ambros, Alkbottle u. a. J. schreibt auch Kindermusicals.


Werke
CDs: Als Solistin: The Pursuit of Silence 2008; Mitwirkung (Auswahl von bisher 19 Veröffentlichungen): Mozartmania: Mitten ins Herz 1990; Powerpack: Welcome to the Station 1993; Alkbottle: Mir san auf kana Kinderjausn 1995; A. Lee Lang: The 10th Anniversary Live 1996; Chr. Jones: Tamin Bacon 2000; H. Salomon: Midnight Lady 2001; R. Fendrich: Ein Seitensprung 2002 (CD und DVD); R. Fendrich: Auf Leben 2004; Kindermusicals (Stelluna Sternenmond, Naima Lea, Die Elfenfee Nenya, Frogs, Space).
Literatur
www.stellajones.info; www.stelluna.com/ (2/2017); www.austriancharts.at (12/2008); pers. Mitt. S. J.

Autor(en)
Christiane Gonzalez Mayoral
Empfohlene Zitierweise
Christiane Gonzalez Mayoral, Art. „Jones, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 14/02/2017]