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Jünger, Jünger, true Patricia
* 1951-08-066.8.1951 zw. Dublin und Wien (Flugzeug). Komponistin und Dirigentin. Ausbildung an der Wiener MHsch. (1971–78, u. a. Orgel bei A. Forer und R. Scholz, Satzlehre bei E. Romanovsky, Dirigieren bei K. Österreicher, Lehrgang Elektroakustische und Experimentelle Musik), in Frankfurt am Main/D und in Paris. Zunächst als Pianistin und Organistin (zuletzt 1977) tätig, dann als Komponistin mit eigenem Studio sowie als Dirigentin. In ihren Werken vertritt sie eine „engagierte Kunst, die ihre Form nutzt, Probleme [...] zur Sprache, zum Klingen zu bringen“. J. lebt als Doppelstaatsbürgerin in Münchenstein bei Basel/CH.
Ehrungen
Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung u. Preis des Wiener Kunstfonds 1979; mehrere Stipendien, u. a. Staatsstipendien für Komposition der Republik Österreich 1981 u. 1986; Karl Sczuka-Preis des Südwestfunks Baden-Baden/D 1986.
Werke
Orchester- und Kammermusikwerke; Vokalmusik; elektronische Musik (Tonband); Multimedia, Filmmusik; Hörspiel- u. Video-Musik.
Literatur
Marx/Haas 2001 [m. WV]; MaÖ 1997 [m. WV]; E. Jelinek, Die Komponistin. Wortmaterial in den Kompositionen P. J.s 1990; A. Olivier/K. Weingartz-Perschel, Komponistinnen von A–Z [1988]; Brockhaus Riemann 1995.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Jünger, Patricia‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/03/2018]