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Kaempfer, Kaempfer, true Joseph
* --17351735 Pressburg, † --nach Februar 1796 (Ort?). Kontrabass-Spieler. Während seiner Militärdienstzeit soll sich K. selbst das Kontrabassspiel beigebracht haben. Um 1760 zog K. nach Wien, doch wird er von einigen Autoren (u. a. Gerber) um 1765 als Mitglied der Adelskapelle des Fürsten Esterházy genannt. Sicher ist, dass K. von 24.8.1773 bis Herbst 1774 Mitglied der Hofmusikkapelle in Salzburg war und später in Diensten von Kardinal Batthyány in Pressburg (gesichert 1777–81) stand. Gemeinsam mit dem Geiger Joseph von Mannl, einem Dilettanten, begann K. eine Solistenkarriere, die ihn quer durch Europa führte. 1784 wurde K. Mitglied der Musikkapelle von Burgsteinfurt/D, trat 1784 in Paris auf und ein letztes Mal gesichert 1796 in Stockholm. Biographische Daten seines weiteren Lebens existieren derzeit (2002) nicht. An K.s. Spiel wurde v. a. seine fulminante Technik und seine bislang auf diesem Instrument nicht gehörte feine und kultivierte Tongebung gepriesen.
Literatur
NGroveD 13 (2001); Hintermaier 1972; A. Planyavsky, Geschichte des Kontrabasses 1970; Wurzbach 10 (1863).

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kaempfer, Joseph‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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