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Kärntnertortheater
Altwiener Theater (nicht mehr bestehend, Wien I, Philharmonikerstraße).

(I) Hanswurst, die von J. A. Stranitzky geschaffene und bei den Wienern sehr beliebte Figur, agierte ursprünglich in hölzernen Komödienhütten. Als aus feuerpolizeilichen Erwägungen überlegt wurde, diese abzuschaffen, bat der Magistrat 1708 Kaiser Joseph I. um Erlaubnis, ein „steinernes Theater“ in der Nähe des Kärntnertores zu erbauen. Das nach Plänen von Antonio Beduzzi 1708 nächst den Stadtmauern errichtete Theater wurde am 30.11.1709 von „italienischen Operisten“ des Conte Pecori eröffnet, die 1711 bereits Abschied nehmen mussten, worauf Stranitzky mit seiner deutschsprachigen Komödiantentruppe dort eine feste Heimstätte fand. Er blieb bis zu seinem Tod 1726 Besitzer des Theaters, das er 1717–21 mit J. B. Hilverding leitete und das danach seine Witwe Maria Monica († 1735) und 1728 die „Hofmusici“ F. Borosini und J. C. Selliers übernahmen. Es wurde das deutsche und italienische Lustspiel gepflegt, Gesang und Tanz mussten sich auf Intermezzi beschränken, da bereits F. Ballerini seit 1710 ein Privileg für öffentliche Opernaufführungen besaß.

Nach Erlöschen dieses Privilegs Ende der 1730er Jahre fand die Oper Einzug im K. Ab 1742 war Selliers alleiniger Pächter, 1751 übernahm R. de Lopresti, der bereits seit 1749 das Burgtheater führte, die Leitung. 1752 ging die Leitung des K.s wieder an den Wiener Magistrat, Verwalter wurde Johann Leopold Edler v. Ghelen. Durch einen Brand nach einer Aufführung eines Balletts von Ch. W. Gluck am 3.11.1761 wurde das Gebäude vernichtet. Der Hof kaufte die Brandstätte und ließ nach Plänen von Nikolaus Pacassi an derselben Stelle einen Neubau errichten, der am 9.7.1763 mit dem Schauspiel Der betrogene Betrug eröffnet und als „kaiserliches Hoftheater“ bezeichnet wurde.

1766 wurde das K. an F. Hilverding verpachtet, der es am 31.3.1766 eröffnete. Mit der Pflege des Rokokoballetts (Ballett) und der getanzten Schauspiele leitete er eine neue Ära ein, in der J. Noverre Triumphe feierte. 1775 wurde A. Salieri artistischer Leiter, ab 1776 war F. L. Gaßmann Kapellmeister.

Am 23.3.1776 wurde das Wiener Theaterwesen durch eine kaiserliche Verfügung völlig freigegeben (Spektakelfreiheit). Das Burgtheater verblieb weiter unter der Verwaltung des Hofes, das K. konnte gegen Anmeldung bei der Niederösterreichischen Regierung von jedem privaten Theaterunternehmer in Pacht genommen werden. Dort gastierten nun mit wechselndem Erfolg zahlreiche Gesellschaften, bis das Theater 1785 wieder unter Hofverwaltung genommen wurde.

Deutsche Singspiele wechselten mit deutschen Sprechstücken ab, das italienische Singspiel wurde im Burgtheater gegeben. 1788 für 3 Jahre geschlossen, wurde es am 16.11.1791 unter Kaiser Leopold II. wieder eröffnet. In beiden Hofheatern gab es nun abwechselnd deutsches Sprechtheater, italienische Oper und Ballett. Ab 1791 gab es ein neues Ballettensemble der Hoftheater, Ballettmeister waren A. Muzzarelli, 1793–98 S. Viganò und dann G. Trafieri.

1794 nahm P. A. v. Braun beide Hoftheater in Pacht, 1804 übernahm er auch das Theater an der Wien, das zunächst Konkurrent war und jetzt zu einer Filialbühne wurde. 1795 wurde die deutsche Oper wieder in das Repertoire aufgenommen, trotzdem war bis 1821 der Anteil der italienischen Opern am Spielplan bedeutender. Es fanden jeweils mehrmonatige italienische Stagiones statt. Kapellmeister waren ab 1804 J. Weigl und A. Gyrowetz. Braun übernahm die Mitglieder der deutschen wie der italienischen Oper seiner kaiserlichen Vorgänger: I. Saal, die Schwestern Gassmann, J. M. Vogl sowie italienische Sänger. Französische Ballettmeister waren u. a. 1805–08 J. Coralli und 1814–20 J.-L. Aumer. Der Tänzer Ph. Taglioni war auch als Choreograph tätig.

1807 übernahm eine Theaterunternehmungsgesellschaft (Gesellschaft der Kavaliere) die Leitung. Die Ensembles der drei Theater (K., Burgtheater, Theater an der Wien) wurden jeweils behalten und in großzügiger Form weitergeführt. 1810 wurden die Aufgabenbereiche der Hoftheater geteilt: das Burgtheater spielte nur mehr Sprechstücke, das K. Opern und Ballette und wurde nun „K. k. Hoftheater nächst dem Kärntnerthore“ genannt.

Trotz der Trennung wurden zeitweise Schauspiele im K. gegeben. 1812–21 gab das Burgtheater eine Reihe von Vorstellungen, 1825 pachtete der Direktor des Theaters in der Josefstadt, C. F. Hensler, das Haus. Weiters gab es Gastspiele von einzelnen Schauspielern. Dem deutschen Ensemble des K.s gehörten 1794–1821 u. a. die Schwestern Bondra, K. Buchwieser, A. Forti, Josef Gottdank, Th. Grünbaum, A. Milder-Hauptmann, A. M. Neumann-Sessi, Giuseppe Siboni, Johann Michael Weinkopf, K. F. Weinmüller und Franz Wild an.

1814 übernahm Graf F. Pálffy die Leitung der drei Wiener Theater, ab 1817 standen die Hoftheater wieder unter Leitung eines Hofbeamten: Fürst Rosenberg. 1814 fand die EA des Fidelio von L. v. Beethoven statt, 1818 löste das Gastspiel der Sängerin A. Catalani Begeisterung aus.

Am 6.11.1821 schloss Josef Graf Seldnicky mit D. Barbaja, der schon das Theater an der Wien leitete, einen Pachtvertrag. Sein Privileg zur Aufführung italienischer Opern und Ballette galt auch für die Vorstadttheater. Damit begann ein Siegeszug der italienischen Oper in Wien. 1816–30 fanden Gastspiele italienischer Opernensembles statt. Barbaja löste mit seiner Truppe einen wahren Rossini-Taumel aus. Als G. Rossini 1822 selbst in Wien dirigierte, erreichte die Begeisterung ihren Höhepunkt. Bis 1825 wurden seine bedeutendsten Werke aufgeführt. Barbaja förderte aber auch die deutsche Oper (1823 UA der Euryanthe von C. M. v. Weber ) und veranstaltete Aufführungsserien mit französischen Vaudevilles. Ab 1822 hatte der Wiener Unterhändler Barbajas, W. R. Gallenberg, die Leitung inne. Ab 1821 zählten u. a. J. Cramolini, J. Erl, M. A. v. Hasselt-Barth, G. Hölzel, J. Lutzer, J. Staudigl und K. Stöckl-Heinefetter zum Ensemble. Ab 1822 war K. Kreutzer Kapellmeister. Seit 1812 schuf L.-A. Duport Choreographien, ab 1818 tanzte F. Elßler, ab 1822 M. Taglioni. Ballettmeister waren A. Vestris und L. Henry.

1828–30 übernahm Graf Gallenberg das K. auf eigene Rechnung, pflegte v. a. die italienische, hatte aber auch Erfolge mit französischen Opern (u. a. Daniel-François-Esprit Auber, Die Stumme von Portici, 1829 mit Die Kreuzritter in Ägypten erstmals eine Oper von G. Meyerbeer). Er war auch ein Förderer des Balletts und schrieb selbst die Musik zu 22 Balletten. 1830 pachtete L.-A. Duport das K. auf 10 Jahre und pflegte v. a. die französische Oper (Aubers Fra Diavolo, F. Halévys Die Jüdin, Louis Josef Ferdinand Herolds Zampa, Meyerbeers Robert der Teufel).

Nach dem Tod von Kaiser Franz I. wünschte sein Nachfolger Ferdinand I. eine Veränderung der Verpachtung des K.s, Duports Vertrag wurde gelöst. Das Theater übernahmen 1836–48 C. Balocchino und B. Merelli. Ab 1835 fanden jeweils von April bis Juni geschlossene italienische Stagiones statt. Von 100 Premieren war die Hälfte italienischen Opern gewidmet, davon allein 20 Werken von G. Donizetti, der 1842–45 „Hofcompositeur“ war. Von deutschen Opern waren die Werke von F. v. Flotow, K. Kreutzer, G. A. Lortzing, H. Marschner und L. Spohr am erfolgreichsten. 1837–46 fanden jeweils Aufführungsserien französischer Vaudevillisten statt, 1843–46 feierten Werke G. Verdis frühe Erfolge in Wien. Ab 1836 war W. Reuling Kapellmeister, dann O. Nicolai, ab 1840 war H. Proch für 30 Jahre der Wiener Oper verbunden. Zu den italienischen Sängern der Jahre 1822–48 zählten u. a. Giov. David, Domenico Donzelli, J. Fodor, L. Lablache, I. Marini, Napoleone Moriani, Antonio Poggi, Agostino Rovere, E. Tadolini und Antonio Tamburini, an deutschen Sängern waren A. Ander und J. Draxler erfolgreich.

(II) Aufgrund der revolutionären Ereignisse in Wien blieb das K. K. Hof-Operntheater im März 1848 einige Tage geschlossen. Zwar konnte das Theater am 18.3. wieder eröffnet werden, die für 1.4. geplante und bereits affichierte Eröffnung der italienischen Stagione musste jedoch unterbleiben, da sich die Stimmung der Bevölkerung nach der Kriegserklärung von Piemonts König Carlo Alberto an Österreich (26.3.) gegen Italien wandte. Der Pächter Balochino erhielt Drohbriefe und trat zurück. Die Leitung des Theaters übernahm ein Komitee, bestehend aus Mitgliedern des K.s, darunter einige führende Künstler; der Direktor des Burgtheaters, F. I. v. Holbein, wurde provisorischer Leiter des Komitees, das K. verlor den Titel „Hofoperntheater“ und wurde ein einfaches, allerdings privilegiertes „Operntheater“, das weiterhin aus der Staatskasse finanzielle Unterstützung fand. Am 29.4. eröffnete eine Aufführung der Zauberflöte die neue Ära, in welcher u. a. Meyerbeers Hugenotten erstmals in der Originalfassung erklangen. Im Oktober/November 1848 musste das Theater aufgrund der wieder aufflammenden Unruhen erneut geschlossen bleiben; mit 1.4.1849 wurde Holbein – vorläufig für ein Jahr, dann bis 1853 – zum Administrator (Direktor) ernannt, ab 28.2.1850 wurde dem Theater wieder die Bezeichnung „k. k. Hoftheater nächst dem Kärnthnerthore“ gewährt. Die Doppelfunktion als Direktor von Burgtheater und K. überanstrengte Holbein bald, Ende Dezember 1849 wurde H. Laube sein Nachfolger als Direktor des Burgtheaters.

Herausragendes Ereignis der Ära Holbein war die Wiener EA des Propheten, von Meyerbeer selbst dirigiert (1850), die Pflege des französischen Repertoires war ein vordringliches Anliegen des Direktors: Vier Opern von Auber erlebten ihre EA, zwei von Adolphe Adam, eine von F. Halévy. Die deutsche Oper war durch Premieren von O. Nicolai, Flotow, Josef Hager (J. N. Hasslinger v. Hassingen); J. Dessauer, C. F. Füchs und Ernst Herzog v. Sachsen-Coburg-Gotha vertreten, in deutscher Sprache wurde auch Verdis Macbeth erstaufgeführt. Gegenüber der Ära Balochino fällt der Rückgang von Pasticci auf, die einst so beliebten französischen Vaudevilles wurden nicht mehr gegeben. Wichtige Engagements betrafen die Sopranistinnen M. Wildauer, L. Liebhardt, Rosa Csillág-Hermann und Anne de Lagrange, die führenden Tänzer waren Elise Albert-Bellon, K. Lanner oder G. Carey, als Choreographen wirkten G. Golinelli und D. Ronzani. F. Elßler beendete 1851 ihre glanzvolle Karriere.

Ab 1851 war auch wieder eine italienische Stagione (unter der Leitung Merellis) möglich, bis 1859 erfreuten Gesangskünstler wie Giuseppina Medori, Anne Charton-Demeur, Adelaide Borghi-Mamo, Gaetano Fraschini, Emanuele Carrion oder A. De Bassini ebenso wie die Primaballerinnen F. Cerrito und C. Grisi das Publikum. Das Gros der neuen Opern lieferte Verdi mit acht EA.en, die Werke der italienischen Zeitgenossen (Saverio Mercadante, Giovanni Pacini, L. und F. Ricci u. a.) fielen dagegen ab. Größte Erfolge feierten die Italiener hingegen mit Werken W. A. Mozarts Don Giovanni, Le nozze di Figaro und Così fan tutte wurden erstmals nach Jahrzehnten wieder in der Originalsprache gegeben.

Der 1850 als Bewerber um die Adminstration des K.s gegen Holbein unterlegene J. Cornet wurde 1853 dessen Nachfolger. Die Ära Cornet zeichnete sich mehr durch Wideraufnahmen älterer Werke (von L. Cherubini, Gluck, Weber und Mozart) als durch Novitäten aus. Wieder feierte Meyerbeer den größten Erfolg (Der Nordstern 1855), andere EA.en (von Flotow, Ambroise Thomas, Michael William Balfe oder Heinrich Dorn) blieben Tagesereignisse. Rich. Wagners dramatische Werke blieben (trotz Bemühungen von Seiten Cornets) vom Spielplan der Hofoper verbannt, im Rahmen sog. „musikalischer Akademien“ erklangen jedoch erstmals Ausschnitte aus Lohengrin und die Faust-Ouverture. Die Sopranistinnen Therese Tietjens und L. Dustmann-Meyer bereicherten das Ensemble ebenso wie G. Walter, J. N. Beck, C. Mayerhofer und C. Schmid. C. Couqui und L. Frappart waren die neuen Tanzstars, als Gast glänzte M. Taglioni d. J. in Balletten ihres Vaters Paul, neben diesem waren Pasquale Borri und A. Bournonville als Choreographen tätig. 1857 musste Cornet seinen Posten räumen. Seinen Nachfolger hatte er selbst noch als Kapellmeister engagiert: K. A. F. Eckert wurde, zunächst provisorisch, ab November 1858 definitiv zum Direktor ernannt.

Unter Eckerts Leitung bildeten die EA.en von Wagners Lohengrin (1858) und Tannhäuser (1859) die herausragenden Ereignisse. Andere Novitäten blieben weniger erfolgreich, so Lortzings Wildschütz oder Verdis Sizilianische Vesper; dessen Troubadour, in das deutsche Repertoire übernommen, entwickelte sich jedoch zum Dauerbrenner. Der neue Tenorliebling der Wiener wurde ab 1860 Theodor Wachtel, in F. O. Dessoff fand man einen neuen Kapellmeister – er leitete nach Eckerts Ausscheiden auch die von diesem in das K. übernommenen Philharmonischen Konzerte, die von 1860 bis zur Schließung des Theaters 1870 hier ihre Heimat fanden, als Ballettmusikdirektor fungierte ab 1858 F. Doppler, als Ballettregisseur C. Telle. Mit Carnevals-Abenteuer in Paris und Die Kaminfeger in London feierte das Ballettensemble Erfolge. Eckert wurde im September 1860 seines Amtes enthoben, für kurze Zeit führte ein Provisorium (mit Kapellmeister Esser und Oberregisseur Johann Schober an der Spitze) die Geschicke des Instituts; in diese Ära fiel die EA von Wagners Der fliegende Holländer.

Der Italiener M. Salvi, 1860 Veranstalter einer (künstlerisch wertvollen, jedoch finanziell unergiebigen) italienischen Stagione im Theater an der Wien, wurde mit 1.2.1861 zum Direktor der Hofoper ernannt. Zunächst wurde ihm ein beratendes Komitee zur Seite gestellt (in diesem wirkte auch E. Hanslick), dieses löste sich jedoch bald auf, und Salvi blieb bis September 1867 einer der am längsten dienenden Leiter der Geschichte der Wiener Oper. Unter ihm gab es 1864/65 wieder geschlossene italienische Spielzeiten, 1866/67 immerhin noch italienische Aufführungsserien mit ausgewählten Gesangstars. Désirée Artôt, Enrico Calzolari, Camillo Everardi und Giovanni Zucchini waren die Lieblinge des Publikums; neben Verdi wurden Opern von Carlo Pedrotti und den Brüdern Ricci erstaufgeführt. In den deutschen Spielzeiten gab es EA.en von Meyerbeer (Dinorah, Die Afrikanerin), Charles Gounod (Faust), J. Offenbach (Die Rhein-Nixen) oder Lortzing (Der Waffenschmied). Neu im Ensemble waren K. Bettelheim, I. v. Murska, Marie v. Rabatinsky, L. v. Bignio und H. v. Rokitansky Flick und Flock, Gräfin Egmont und Monte-Cristo repräsentierten als „romantisches Ballett“ oder „Zauberballett“ den Zeitgeschmack. Am 1.1.1863 wurde die Hofopernschule, aus welcher bald junge Mitglieder des Ensembles hervorgingen, eröffnet.

Salvi, der öfters um eine definitive Anstellung angesucht hatte, wurde im Juni 1864 wirklicher Direktor der Hofoper, die Leitung des neuen Opernhauses (mit dessen Errichtung wurde bereits Ende 1861 begonnen) wurde ihm jedoch nicht übertragen. F. v. Dingelstedt übernahm am 1.10.1867 das Amt von Salvi. Wenn auch die Eröffnung der neuen Hofoper am 25.5.1869 (mit Don Juan) das bedeutendste Ereignis der Ära Dingelstedt (1867–70) darstellte, so gab es in dieser Zeit auch im K. künstlerische Höhepunkte: Gounods Romeo und Julie und Ambroise Thomas’ Mignon wurden erstaufgeführt, Dingelstedt selbst inszenierte Glucks Iphigenie in Aulis (in der Bearbeitung Rich. Wagners). Die Sängerinnen M. Wilt, A. Materna und B. Ehnn, die Tenöre Ch. Adams, G. Müller und L. Labatt traten in das Ensemble ein, J. Herbeck wurde als Kapellmeister engagiert. Am 17.4.1870 fand mit Rossinis Wilhelm Tell die letzte Aufführung im K. statt, bald darauf wurde das Theater abgerissen.


Literatur
Czeike 3 (1994); Hadamowsky 1966, 1975, 1988; W. Beetz, Das Wr. Opernhaus 1869–1945, 1949; A. Seebohm (Hg.), Die Wr. Oper 1986; R. Klein in ÖMZ 24 (1969); R. Haas, Die Wr. Oper 1926; F. Farga, Die Wr. Oper 1947; Bauer 1955; M. Graf, Die Wr. Oper 1955; M. Jahn, Metamorphosen der Opern der Académie Royale (Impériale) de Musique im Teatro di Corte in Wien, Diss. Wien 1992; E. Lampl, Die Oper auf den Wr. Vorstadtbühnen 1776–1865, Diss. Wien 1987; U. Dauth, Verdis Opern im Spiegel der Wr. Presse von 1843 bis 1859, 1981; M. Jahn, Die Wr. Hofoper von 1848 bis 1870. Personal – Aufführungen – Spielplan 2002 (mit Spielplan 1848–79); S. Koth, Matteo Salvi. Leben und Werk, Diss. Wien 1988; F. Dirnberger in [Fs.] R. Blaas 1978; J. Braun, Johann Ritter von Herbeck und das Wr. Hofoperntheater 1976; A. Harrandt, Wagner und seine Werke in Wien (1857–1883), Diss. Wien 1985; Hellsberg 1992; C. Höslinger in O. Biba/W. Schuster (Hg.), [Kgr.-Ber.] Klang und Komponist Wien 1990, 1992; E. Ruziczka, Das Wr. Opernballett 1948.

Autor(en)
AH (I)
Michael Jahn
Empfohlene Zitierweise
AH (I)/Michael Jahn, Art. „Kärntnertortheater‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]