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Kahowez, Kahowez, true Günter
* 1940 -12-044.12.1940 Vöcklabruck/OÖ, † 2016-07-1010.7.2016 Schörfling am Attersee/OÖ. Komponist. Studierte 1957–60 am Bruckner-Konservatorium in Linz bei H. Eder und 1960–66 an der MAkad. Wien bei K. Schiske, H. Jelinek und Helmut Gottwald (Diplom 1966); Sommerkurse in Darmstadt bei Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel und G. Ligeti 1961–69 wirkten nachhaltig auf K.s Kompositionsstil. K. wirkte in dieser Zeit (bis 1969) aktiv bei dem Ensemble die reihe (Perkussion) und dem Neuen Ensemble Linz (1966–69) mit. 1969–93 war K. Mitarbeiter der Universal Edition (u. a. Notengraphiker, Korrektor, Leiter der Editionsabteilung). Seit 1988 lehrt K. an der Wiener MUniv. (seit 1994 o. Prof.). Ausgehend von der Tonalität hat K. mit zahlreichen Stilrichtungen experimentiert (freie Tonalität, serielle Musik, rhythmische Verdichtungen, Aleatorik, Mulitimedia, Ethno, graphische Notation.
Ehrungen
Kulturförderungspreis der Stadt Linz 1966; Kulturwochenpreis der Stadt Innsbruck 1966 und 1968; Stipendium am Österreichischen Kulturinstitut in Rom 1967/68; Orgelpreis der Innsbrucker Jugendkulturwoche 1969; Oberösterreichischer Landeskulturpreis 1992.
Werke
Bühnenwerke (Klitsch, Palle-Palle, Spektakel im Debakel); Chorwerke (Wintertod, Mondromanze, Vexilla regis, Kyrie I, Mitologo, Auferstehung etc.), Orchesterwerke, Musik für Bläser, zahlreiche Kammermusik- und Klavierwerke.
Literatur
NGroveD 13 (2001); MaÖ 1997; Goertz 1994; Mitt. Archiv MUNiv. Wien (7/2016).

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher(-Fritz)
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher(-Fritz), Art. „Kahowez, Günter‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().