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Kalliwoda Kalliwoda Johann Wenzel (Kalivoda), Familie
Johann Wenzel (Jan Křtitel Václav): * 1801 -02-2121.2.1801 Prag, † 1866 -12-033.12.1866 Karlsruhe/D. Geiger und Komponist. Ab 1811 Schüler des Prager Konservatoriums (Komposition bei Dionys Weber, Geige bei F. W. Pixis); ab 1816 als Geiger im Prager Theaterorchester tätig; 1821 Konzerte u. a. in Linz und München; mit Unterbrechungen 1822–48 Kapellmeister des Fürsten Karl Egon II. v. Fürstenberg in Donaueschingen/D, 1857–66 bei dessen Nachfolger Karl Egon III.; lebte dazwischen und danach in Karlsruhe. Seine Werke waren bis zur Mitte des 19. Jh.s in vielen Konzertprogrammen zu finden (v. a. seine 1. Symphonie). Sein Deutsches Lied war bis in die 1930er Jahre die inoffizielle Nationalhymne der Deutschen in Böhmen. K. war mit der Sängerin Therese Brunetti (1803–91) verheiratet
Werke
Messen, Requiem, Ave Maria; Symphonien, Ouvertüren, Violinkonzerte; Kammer- und Violinmusik; Männerchöre, Lieder (Deutsches Lied); Opern.


Deren Sohn Wilhelm: * 19.7.1827 Donaueschingen/D, † 8.9.1893 Karlsruhe. Kapellmeister und Pianist. Lernte bei seinem Vater und bis 1845 am Leipziger Konservatorium; Musiklehrer in Aarau/CH; ab 1853 Musikdirektor am Karlsruher Hoftheater; 1866–75 Hofkapellmeister in Karlsruhe.


Werke
Messen, Lieder, Chöre, Klavierstücke.
Literatur
NGroveD 13 (2001); MGG 7 (1958); LdM 2000; Riemann 1959; ÖBL 3 (1965); MGÖ 3 (1995) [J. W. K.]; K. Strunz, J. W. K. 1910.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Kalliwoda (Kalivoda), Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

MEDIEN

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Kalliwoda Johann Wenzel
Weiterführende Literatur (OBVSG)
GND
Kalliwoda Wilhelm
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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