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KampflKampflMelchior Johann: (Kämpfl, Kämpfel), Familie
Melchior Johann: * --ca. 1670 (Ort?), † 1727 -11-3030.11.1727 St. Florian/OÖ. Organist, Komponist. Sohn des kaiserlichen Hoftrompeters Max K. († ca. 1698), wurde unter Prälat Matthäus Weissenberg Stiftsorganist in St. Florian, später in Anerkennung seiner Dienste auch Brauhausverwalter. Schrieb Kirchenmusik für den täglichen Gebrauch. Für die Beliebtheit seiner Werke sprechen die zahlreichen Abschriften in oberösterreichischen Stiftsbibliotheken. Sein geistliches Schauspiel Baqueville Normandiae Comes wurde 1714 in der Jesuitenschule in Linz aufgeführt.
Werke
Missa S. Dunstani (Abschrift in Stift Kremsmünster, s. Abb.); geistliches Schauspiel Pietas in caelites tutissimum extremis in periculis asylum sive Baqueville Normandiae Comes.


Sein Sohn Ferdinand: * ?, † ?. Organist, Kontrabassist, Pauker. Erhielt ab 1728 Unterricht im Orgelspiel bei C. Langthaler, war ab 1731 als Substitut tätig und erlangte 1732 eine definitive Anstellung als Organist in St. Florian. Er erhielt ebenso wie sein Vater den Posten des Brauhausverwalters. Nach seiner Heirat verließ er 1753 St. Florian und wurde Organist und Regens chori an der Stadtpfarrkirche St. Veit in Krems.


Literatur
MGÖ 2 (1995); A. Lindner in StMw 48 (2002); MGG 4 (1955), 425; MGG 8 (1960), 920; EitnerQ 5 (1901); Kellner 1956; F. Fuhrich, Theatergeschichte Oberösterreichs im 18. Jh. 1968.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Kampfl (Kämpfl, Kämpfel), Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 07/01/2003]