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Karaian, Karaian, true Melikof
* 1938 -09-1818.9.1938 Istanbul. Komponist und Pädagoge. Armenischer Herkunft, hat er jahrelang in Lateinamerika gelebt und nach Privatunterricht ab 1958 in Santiago de Chile an der MHsch. Komposition und Musikwissenschaft studiert und dort auch seine Lehrtätigkeit begonnen. Seit 1974 lebt und unterrichtet K. in Österreich, begann „nach einem langen Schweigen“ wieder zu komponieren. Derzeit (2003) ist er Prof. am Institut für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie der MUniv. Mozarteum in Salzburg. Als Komponist geht es K. jenseits einer Kategorisierung von Neuer Musik und Alter Musik „um das Schaffen von Ausdrucksformen auf Basis von Erfahrungen ästhetischer und ethnischer Art im Kontext eines interkulturellen Musikverständnisses“.
Werke
Kammeroper El Cuadro (nach Eugène Ionesco); Cantata Breve für Solo, Chor u. Orch.; Orchesterwerke (Cantico „200“, 1991; auch auf CD); Kammer- u. Klaviermusik; Vokalwerke.
Literatur
Goertz 1994; www.moz.ac.at/german/publications/cv/karaian.shtml.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Karaian, Melikof‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]