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Kargl, Kargl, true Otto
* 1957-08-2020.8.1957 Gaal bei Seckau/St. Domkapellmeister. Studium an der Grazer MHsch. (Kirchenmusik, Orgel bei Ernst Triebel, Instrumentalpädagogik), Diplome 1984. Weitere Studien bei John Elliot Gardiner, Peter Gülke, Helmut Rilling, J. Mertin und Godehard Joppich. K. leitete 1978–84 den Männergesangsverein Hochreichart Gaal und den von ihm wiedergegründeten Kirchenchor Knittelfeld, 1984–92 war er Regionalkantor der Diözese und ist seit 1992 Domkapellmeister an der Kathedrale von St. Pölten als Nachfolger von W. Graf. 1984 gründete K. mit Studienkollegen das Vokalensemble cappella nova Graz, das sich zu einem der leistungsfähigsten österreichischen Kammerchöre entwickelte, zahlreiche CDs produzierte und auf viele Hörfunkproduktionen verweisen kann. Das Ensemble war Preisträger beim EBU-Wettbewerb 1993 in Toronto. K. bestritt UA.en mit Werken von B. Strobl, Christoph Czech, Th. D. Schlee und Franz Danksagmüller. Seit 1991 Lehrer am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten, seit 1992 künstlerischer Leiter des Festivals Musica Sacra in Niederösterreich, Tätigkeit als Juror und Leiter von Werkwochen. 2001 Gastdirigent des Rundfunkchors Helsinki.
Ehrungen
Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung 1984; Ferdinand Grossmann-Preis für hervorragende Chorleistungen 1997; Würdigungspreis für Musik des Landes Niederösterreich 2010; Jakob-Prandtauer-Preis f. Wissenschaft u. Kunst der Stadt St. Pölten 2016; Goldenes Ehrenzeichen vom hl. Hippolyt der Diözese St. Pölten 2017.
Literatur
Berichte in SK; SK 64 (2017), 271; pers. Mitt. O. K.

Autor(en)
Franz Karl Praßl
Empfohlene Zitierweise
Franz Karl Praßl, Art. „Kargl, Otto‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 08/01/2018]