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Keller, Keller, true Hans Heinrich
* 1919 -03-1111.3.1919 Wien, † 1985 -11-066.11.1985 London. Musikkritiker und Musikschriftsteller. Wuchs im Umfeld von Fr. Schmidt und O. Adler in Döbling (Wien XIX) auf. Emigrierte 1938 nach London (Exil), wo er bis zu seinem Tod lebte. Bis 1943 studierte er an der Royal Academy of Music (Violine), spielte dann in Streichquartetten und Orchestern. Gleichzeitig arbeitete er mit einer Gruppe von Soziologen und beschäftigte sich mit Psychoanalyse. Ab den 1940er Jahren schrieb er über Filmmusik, förderte Benjamin Britten und A. Schönberg und wurde zu einem der führenden Musikkritiker Englands (Music Review). K. trat v. a. als Vermittler von deutscher und österreichischer Musik auf und war als Gastprof. an englischen und amerikanischen Univ. tätig.
Ehrungen
Ehrenkreuz der Republik Österreich 1985 (posthum).
Schriften
Hg. von Schriften Brittens und C. Fleschs; Aufsätze über Filmmusik, Igor Strawinsky usw.; G. W. Gruber (Hg.), Functional Analysis: The Unity of Contrasting Themes. Complete Edition of the Analytical Scores 2000.
Literatur
NGroveD 13 (2001); MGG 7 (1958); F-A 1 (1974); R. Hill in Die Presse 16./17.11.1985; A. M. Garnham, H. K. and the BBC 2003.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Keller, Hans Heinrich‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]