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Kellner, Kellner, P. Altman OSB Brüder
P. Altman OSB (Otto): * 1902-11-1818.11.1902 Vöcklabruck/OÖ, † 1981 -03-2727.3.1981 Wels/OÖ. Geistlicher, Musikhistoriker, Komponist. Zunächst Museaner (Museum) und Schüler des Gymnasiums im Stift Kremsmünster, nach Theologiestudium in Rom 1926 Priester. Nach zwei Jahren in der Seelsorge studierte er bis 1930 an der Kirchenmusikabteilung der Wiener MAkad. und promovierte 1931 an der Univ. Wien. Er war (ausgenommen während seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten; 1938–45 Organist und Seelsorger in Mariastein/CH) bis 1956 Prof. am Gymnasium, 1946–81 Regens chori, bis 1965 auch Novizenmeister, ab 1949 Subprior des Klosters und Kustos der Stiftskirche. Noch als Adjunkt des Musikdirektors P. Benno Feyrer (1870–1946) begann er mit der Neukatalogisierung der reichen Musikalienbestände und an seiner in Fachkreisen sehr geschätzten Musikgeschichte des Stiftes zu arbeiten. Außerdem verfasste er zahlreiche haus- und kunsthistorische Arbeiten, nicht zuletzt komponierte er für den Gebrauch in der Stiftskirche.
Werke
an die 100 hs. Kompositionen (Messen, Proprien, Requien [s. Abb.]),
Schriften
P. Benedikt Lechler, seine Tätigkeit als Komponist und Leiter der Stiftsmusik von Kremsmünster, Diss. Wien 1931 (Teildruck in: Jahresberichte 1933–36 des Obergymnasiums der Benediktiner zu Kremsmünster; Sonderdruck 1933); Musikgeschichte des Stiftes Kremsmünster 1956 [= Kellner 1956]; Profeßbuch des Stiftes Kremsmünster 1968 [= Kellner, Profeßbuch].
Literatur
MGG 7 (1958); Kellner, Profeßbuch (m. Schriftenverz.); A. Mandorfer in Öffentliches Stiftsgymnasium Kremsmünster, Jahresberichte 124 (1981) u. 145 (2002).


Adolf: * 10.5.1890 Vöcklabruck, † 23.11.1940 Kremsmünster. Lehrer, Organist und Komponist. Für ihre Mutter (Anna, geb. Jobst) hatte A. Bruckner seine Windhaager Messe komponiert, zu ihm bewahrte sich auch A. K. zeitlebens eine besondere Beziehung, sowohl als Orgel-Improvisator als auch Kenner des Werks. A. K. war 1902 als Sängerknabe nach St. Florian gekommen, besuchte 1905–09 die Lehrerbildungsanstalt in Linz und wurde zunächst Lehrer in St. Florian. 1913–38 war er, abgesehen von Kriegsdiensten, als Schullehrer, Stiftsorganist und Privatmusiklehrer in Kremsmünster tätig.


Werke
Kirchenkompositonen (Messen, Proprien, Antiphonen), Lieder, Orgel-Präludien, 1 Klavierquintett.
Literatur
Kellner 1956.

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Kellner, Brüder‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/06/2018]