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Klangwolke, Linzer
Gemeinsame, jährlich stattfindende Open-air-Veranstaltung der Linzer Festivals Ars Electronica und Brucknerfest Linz sowie des ORF Oberösterreich, die mit klassischer und zeitgenössischer Musik ein großes Publikum erreichen will. Das audiovisuelle, massenmediale Ereignis („Woodstock für E-Musik“) fand erstmals am 18.9.1979 mit A. Bruckners VIII. Symphonie vor 100.000 Menschen im Donaupark statt, verbunden mit publikumswirksamen Laserstrahlen, Spiegelballon u. ä. (Multimedia). Seit 1998 gibt es auch eine Kinder-Klangwolke. Folgende Künstler gestalteten u. a. bisher die L. K.: Walter Haupt, Isao Tomita, Hans Hoffer (Visualisierung), J. Zawinul, O. M. Zykan, R. Baumgartner, F. Gulda, Ch. Muthspiel (Komposition).
Literatur
H. Leopoldseder et al. (Hg.), Ars Electronica 79–99, 1999; M. Yen-Hsin Chiu, Die L. K. als synästhetisches Phänomen, Dipl.arb. 2002; www.klangwolke.at (09/02).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Klangwolke, Linzer‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]