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Klemisch, Klemisch, true Dietlinde
* 1938 -09-1414.9.1938 Wien. Tänzerin. Studierte an der Ballettschule der Wiener Staatsoper sowie bei Nora Kiss in Paris. 1952 wurde sie in das Corps de ballet des Wiener Staatsopernballetts aufgenommen, 1957–81 war sie Solotänzerin, 1980–85 Lehrerin an der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater. K. gehörte jener Reihe von Tänzerinnen an, die von der damaligen Ballettmeisterin der Staatsoper E. Hanka schon in ganz jungen Jahren mit großen Aufgaben betraut wurde. Ihre unverwechselbare Bewegungsqualität im demi-caractère-Fach ließen sie in handlungstragenden Partien ebenso reüssieren wie in rein tänzerischen Rollen. Höhepunkte ihrer Karriere waren das Mädchen in Hankas Der wunderbare Mandarin (1957), die Ballerina in Michail Fokines Petruschka (1964), Swanilda in A. v. Milloss' Coppélia (1966), Haupttänzerin in George Balanchines Serenade (1966), Aurora in W. Orlikowskys Dornröschen (1966), Amor in R. Nurejews Don Quixote (1966) und die Titelrolle in Orlikowskys Aschenbrödel (1971).
Literatur
G. Schüller/A. Oberzaucher in Tanzbll. 6/32 (1981); Raab 1994; E. Fleissner-Moebius, Erika Hanka und das Wr. Staatsopernballett 1995.

Autor(en)
Gunhild Oberzaucher-Schüller
Empfohlene Zitierweise
Gunhild Oberzaucher-Schüller, Art. „Klemisch, Dietlinde‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]