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Kögler, Kögler, true Karl
* 1918 -03-1717.3.1918 Neunkirchen/NÖ, 2001 -05-2424.5.2001 Kremsmünster/OÖ. Komponist. War 1932–37 an der Lehrerbildungsanstalt Wiener Neustadt/NÖ, studierte 1938–40 in Königsberg/D (Kaliningrad/RUS) Komposition (bei Otto Besch) und 1941/42 an der Berliner MHsch. (bei Hermann Grabner). Unmittelbar vor und nach dem Krieg (Dienst bei der Marine) war er als Lehrer (auch Musikerzieher, Chorleiter und Dirigent in Kremsmünster) tätig. Ab 1946 setzte er sein Kompositionsstudium in Wien und Linz bei F. Wildgans und R. Schollum fort. K. war 1973–80 Direktor der Hauptschule in Kremsmünster. Seine Werke basieren auf der (von J. M. Hauer beeinflussten) Dodekaphonie (Zwölftonmusik), doch werden traditionelle und neue Techniken fallweise integriert.
Ehrungen
Kompositionspreis der Stadt Linz 1954; Prof.-Titel 1978; Landeskulturpreis Oberösterreich 1988.
Werke
Opern (Kohlhaas [T: K. K. nach Heinrich v. Kleist] 1989, Orgia [T: K. K. nach Victor Hugo] 1995); Ballett ( Die Dame mit dem roten Handschuh [T: K. K. nach Heinrich Heine] 1990/91), daraus 3 Suiten; Kammer- u. Orchestermusik (Tres portae Cremifanenses 1974).
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Erhart Erg.bd.; M. Moschner/H. Teufert (Hg.), Die Komponisten des Industrieviertels und ihre Musik 1996, 146–149; G. Ritschel in ÖMZ 44/7–8 (1989); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kögler, Karl‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]