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Kohl von Kohlenegg, Kohl von Kohlenegg, true Leonhard (Pseud. Poly Henrion)
* 1834 -12-1313.12.1834 Wien, † 1875 -05-011.5.1875 Saalfeld/D. Schriftsteller, Schauspieler und Musiker. Sohn des Offiziers und Lithographen Lorenz K. mit Henriette K. (daher sein Pseud.). Wurde bereits ab 1848 in Wien Schauspieler, ging 1860 nach Hamburg, Stuttgart und Mainz/D (1862, auch Regie). Nach mehreren Gastspielen (u. a. in Prag und Pest [Budapest]) nach Wien zurückgekehrt, wirkte er dort als freier Schriftsteller, trat als Pianist in Wiener Salons hervor und komponierte. Seine Bühnenwerke (Lustspiele und Schwänke) wurden am Burgtheater und in Berlin aufgeführt. K. besuchte F. Liszt in Weimar/D und war mit dessen Konkurrenten S. Thalberg eng verbunden. In seinen letzten Lebensjahren hielt er sich in Gotha/D und Saalfeld auf.
Werke
Meine Memoiren in Gesammelte dramatische Blüten 1872; Romane, Erzählungen.
Literatur
ÖBL 4 (1969); Wurzbach 12 (1864).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kohl von Kohlenegg, Leonhard (Pseud. Poly Henrion)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]