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Konta, Konta, true Robert
* 1880 -10-1212.10.1880 Wien, † 1953 -10-1919.10.1953 Zürich/CH. Musikpädagoge, Dirigent und Komponist. Studierte in Wien Jus (1905 Dr. iur.), danach Musikwissenschaft bei G. Adler und bei H. Grädener. Er war als Musikkritiker (Wiener Allgemeine Zeitung, Illustriertes Wiener Extrablatt, Mittagszeitung) sowie 1911–38 als angesehener Theorielehrer am Konservatorium der Stadt Wien und ab 1913 auch als Dirigent tätig. 1938 emigrierte K. in die Schweiz (Exil), wo er sich durch Vortragstätigkeit seinen Lebensunterhalt verdiente. Von seinen Bühnenwerken, in denen er „einfachen Volksliedstil mit Märchenton zu vereinigen“ suchte, wurden zwei im Kaiserjubiläums-Stadttheater (Volksoper Wien) 1911 bzw. 1916 uraufgeführt. Ein Teil seines Nachlasses befindet sich in der Musiksammlung der ÖNB.
Werke
Opern (Das kalte Herz 1908, rev. Fassung: Der Kohlenpeter 1916; Jugunde 1922; Verirrt); Pantomime Der bucklige Geiger 1909(„musikal. Komödie ohne Worte“); Symphonie 1909; Violinkonzert; Lieder; Libretto Sganarell (nach Jean-Baptiste Moliere; M: W. Grosz) 1925.
Schriften
Festspruch aus Anlaß des 10-jährigen Bestandes des Vereines Wr. Sinfonie-Orch. 1932.
Literatur
MaÖ 1997; Orpheus im Exil 1995; Riemann 1959; Kürschner 1954; [Kat] Vertreibung des Geistigen 1985; MGÖ 3 (1995); eigene Recherchen.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Konta, Robert‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]